Berta Cáceres

Vorverhandlung im Mordfall Berta Cáceres in Honduras

Von Daniela Dreißig

Tegucigalpa, 09.06.2017 (amerika21) - Am Mittwoch hat in Honduras die erste Anhörung von vier der acht Festgenommenen im Fall der ermordeten Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres stattgefunden. Vor dem Gericht begleiteten rund 200 Mitglieder des Zivilen Rates der indigenen und Basisorganisationen Honduras (COPINH) das Anwaltsteam und Cáceres‘ Tochter, Bertha Zúniga, die als Nebenkläger im Prozess auftreten.

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Das Verbrechen an Berta Cáceres und die in den USA ausgebildeten "Spezialeinheiten"

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Berta Cáceres postum von den Vereinten Nationen geehrt

Von Jutta Blume

Cancún, 10.12.2016 (amerika21) - Die honduranische Menschenrechts- und Umweltaktivistin Berta Cáceres ist postum mit dem Preis "Champion of the Earth" der Vereinten Nationen (UNEP) ausgezeichnet worden. Die höchste Umweltauszeichnung der UN wird an wegweisende Persönlichkeiten sowohl aus Politik und Gesellschaft in fünf Kategorien verliehen. Berta Cáceres ist zusammen mit Afroz Shah aus Indien Preisträgerin für "Inspiration und Handeln".

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Internationale Experten beraten im Mordfall Berta Cáceres

Von

Tegucigalpa, 14.11.2016 (amerika21) - Eine Gruppe von internationalen Rechtsexperten besucht derzeit Honduras, um eine unabhängige Analyse des Mordes an der indigenen Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres Flores sowie des versuchten Mordes an Gustavo Castro Soto am 2. März dieses Jahres zu erstellen.

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Zeuge: Berta Cáceres wurde vom Militär ermordet

von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter CC BY-SA 4.0 international

Caracas, 21. Juni 2016, (telesur/poonal) - Der ehemalige Oberfeldwebel Rodrigo Cruz war Mitglied einer Sondereinheit der Armee in Honduras. Nach einem Bericht des britischen Guardian vom 21. Juni habe die Einheit von Cruz den Befehl erhalten, mehrere Führungspersonen sozialer Bewegungen in Honduras zu ermorden. Eine davon soll die Umweltaktivistin Berta Cáceres gewesen sein. Rodrigo Cruz erklärte, ihr Name sei auf einer schwarzen Liste gewesen; die honduranischen Militärs hätten Informationen über all die aufgelisteten Aktivist*innen gehabt und den Befehl gehabt, diese zu töten.

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Halbherziger Rückzug aus einem tödlichen Projekt

Pressemitteilung (Hondurasdelegation/Ökumenisches Büro)

München/Berlin, 09.05.2016 - Die Mitverantwortung deutscher Unternehmen am Tod der honduranischen Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres wird immer offensichtlicher - Voith und Siemens versuchen weiter, sich aus der Verantwortung zu ziehen. Der enorme landesweite und internationale Druck auf die honduranische Regierung im Fall der am 2.März 2016 ermordeten Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres zu ermitteln, zeitigt erste Erfolge: Am 2.Mai 2016 wurden vier Tatverdächtige festgenommen, die Staatsanwaltschaft sprach von einem Verbrechen, das eindeutig mit der Arbeit von Bertá Cáceres zusammenhängt.

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Festnahmen nach Mord von Aktivistin Berta Cáceres in Honduras

Von Harald Neuber

Tegucigalpa/Berlin, 04.05. 2016 (amerika21)- Nach Angaben der Tageszeitungen La Prensa und El Heraldo In Honduras sind vier Verdächtige im Mordfall der Menschenrechts- und Umweltaktivistin Berta Cáceres festgenommen worden. Unter ihnen befinden sich demnach euch ein Angehöriger der Armee und ein ehemaliger Militär. Zudem sei ein Mitarbeiter des Unternehmens DESA, das den von Cáceres kritisierten Staudamm Agua Zarca baut, als Tatverdächtiger festgesetzt worden.

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Berta Cáceres wurde ermordet

Berta Cáceres vor dem Logo ihrer Organisation COPINH
Foto: Goldman Environmental Prize

Die Organisation COPINH, mit der Berta Cáceres sich gegen ein Staudammprojekt im Gebiet der indigenen Lenca einsetzte, erhebt in einer offiziellen Mitteilung schwere Vorwürfe, unter anderem gegen das am Bau beteiligte Unternehmen Siemens.

La Esperanza, Intibuca, Honduras, 03.03.2016 (COPINH) - Unter tiefem und aufrichtigem Schmerz informieren wir über die niederträchtige Ermordung unserer Gefährtin, Mutter, Lehrerin, Schwester, Anführerin und Freundin Berta Cáceres, Gründerin von COPINH.
Unsere Berta wurde durch die Kugeln der Ungerechtigkeit, durch den Hass und den Rassismus ermordet, der unser Land regiert.

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Bestürzung über Mord an Aktivistin Berta Cáceres in Honduras

Menschenrechtsaktivistin zu Hause erschossen. Cáceres hatte sich gegen Großprojekt mit Siemens-Beteiligung engagiert. Aktivistin war auch im Bundestag zu Gast

Von Honduras Delegation, Harald Neuber

Tegucigalpa, 03.03.2016 (amerika21) -  Der Mord an einer bekannten Menschenrechts- und Umweltaktivistin hat in dem mittelamerikanischen Honduras und international für Bestürzung gesorgt. In der Nacht vom 2. auf den 3. März ist Berta Cáceres, Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation COPINH, in ihrer Wohnung ermordet worden. Unbekannte Täter drangen gegen ein Uhr morgens gewaltsam in die Wohnung ein und erschossen die international bekannte Aktivistin.

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