Puma

Die Puma AG Rudolf Dassler Sport (Puma) ist ein international tätiger Sportartikelhersteller. Das Unternehmen entstand durch die Aufteilung der 1948 gegründeten Gebrüder Dassler Schuhfabrik zwischen den Brüdern Rudi und Adi Dassler in Adidas und Puma. Puma entwickelt und produziert Schuhe, Textilien und Accessoires. Die Produktpalette von Puma umfasst zahlreiche Sport- und Lifestyle-Artikel. Der Produktschwerpunkt liegt auf Schuhen und Textilien. Daneben werden zunehmend sportliche Accessoires hergestellt und vertrieben. Das selbst erklärte Ziel ist es, ein begehrtes Sportlifestyle-Unternehmen zu sein. Außerdem betreibt Puma eigene Filialen, so genannte Concept wie auch Factory Outlet Stores. Seit dem Sommer 2007 hält der französische Luxusgüterkonzern Pinault-Printemps-Redoute (PPR) die Mehrheit der Puma-Anteile.

Unternehmenssitz: Herzogenaurach, Deutschland

Mitarbeiter weltweit: ca. 10.000, davon

1000 in Deutschland Umsatz: ca. 2,5 Mrd. Euro Umsatz jährlich

Puma hat ca. 350 externe Lieferanten, inklusive Lieferanten von Lizenznehmern. Es existiert ein eigener Hersteller in Argentinien.

Soziale Unternehmensverantwortung

Puma verfügt über einen Verhaltenskodex, der den üblichen Standards entspricht und wurde inzwischen Mitglied bei der Multi-Steakholder-Initiative FLA. Angestoßen vom  Sportkongress 2002 (CCC) wurde 2005 auch ein gemeinsames Pilotprojekt mit Puma in Mittelamerika gestartet. Im November 2006 scheiterte das Projekt, da der Vorstand nicht bereit war, die nötigen Mehrkosten für die Projektverlängerung zu tragen. Das finanzielle Aus des Pilotprojekts zwischen Puma und CCC nährt den Verdacht einer Instrumentalisierung der »Corporate Social Responsibility« (CSR)-Politik für Werbezwecke im Umfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006.

 Verkauf von ca. 5.000 Fairtrade Fußbällen jährlich

Pumas Hauptfußball-Lieferant in Pakistan ist FLO zertifiziert.

 Puma arbeitet in einem Projekt mit GRI/ GTZ zu Transparenz in der Lieferkette und engagiert sich seit 2009 bei Cotton Made in Africa und will afrikanische Bauern darin stärken, ihre Ernteerträge und die Qualität der Baumwolle zu verbessern.