Puma - WM 2010
Für fairp(l)ay in der Sportbekleidungsindustrie
Profitgier die Krallen zeigen
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 ist für Puma und Co. ein Profit versprechendes Großereignis. Schon lange läuft sich Puma für die WM im Sommer warm und sichert sich Ausstattungsrechte vor allem bei afrikanischen Nationalmannschaften. So gehen Kamerun, Angola, Ghana, Togo und die Elfenbeinküste mit dem Raubkatzenlogo ins Rennen. Während die Gewinnsummen der Sportartikelhersteller immer weiter in den Himmel steigen, wissen Tausende von Näherinnen nicht, wie sie im Monat über die Runden kommen sollen. Im Jahr 2008 machte Puma 232 Millionen Euro Gewinn. Die Schattenseite: Der Lohn der Arbeiterinnen in den Produktionsländern für Sportbekleidung ist so niedrig, dass für sie kein Weg aus der Armut führt, so hart sie auch schuften. „Wir arbeiten wie die Tiere und am Ende des Monats reicht das Geld doch nie. Häufig müssen wir auch bis spät abends arbeiten, bis das festgelegte Pensum geschafft ist, vor allem bei Großaufträgen. Diese Überstunden werden uns aber nicht bezahlt.“
Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert existenzsichernde Löhne und Organisationsfreiheit in der Bekleidungsindustrie.



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