Öffentliche Beschaffung
Cora-Protest vor dem Bundestag

Netzwerkinitiative NRW

Tagung: Was alles geht - Verantwortungsvolle Vergabe in NRW

Die jährliche Netzwerkinitiative für öffentliche BeschafferInnen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen legt dieses Jahr am 04. Juni im Wissenschaftspark Gelsenkirchen den Schwerpunkt auf die Rechtsverordnung zum Tariftreue- und Vergabegesetz (TVgG), in dem die Bestimmungen für eine sozial verantwortliche öffentliche Vergabe in NRW konkretisiert wird.

Unterschiedliche Erwartungen sind daran geknüpft. Fragen ergeben sich zur praktischen Ausgestaltung der Vorgaben. Welche Handlungsspielräume eröffnet die RVO in NRW, wie können Unternehmen und öffentliche Hand die Anforderungen sinnvoll erfüllen bzw. verantwortungsbewusst ausgestalten?

Die Veranstaltung, organisiert vom Eine Welt Netz NRW, der Christlichen Initiative Romero und dem Netzwerk Faire Metropole Ruhr, gibt einen vertiefenden Einblick in die Rahmenbedingungenm, wägt Möglichkeiten und Herausforderungen ab und ermöglicht einen intensiven und interdisziplinären Diskussionsprozess mit unterschiedlichen Akteuren aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Nichtregierungsorganisationen.

Detailliertes Programm und Anmeldung

Keine Ausbeutung mit Steuergeldern

Nachhaltige öffentliche Beschaffung ist machbar

Die öffentliche Hand beschafft jährlich Waren und Dienstleistungen von 360 Milliarden Euro. Das sind 17% des Bruttoinlandsproduktes. Für 60 Mrd. Euro im Jahr kaufen allein die evangelischen und katholischen Kirchen ein. Würden die instiutionellen und öffentlichen EinkäuferInnen ihre Aufträge nur noch nach sozialen und ökologischen Kriterien vergeben, könnten sie einen gewaltigen Schub für Nachhaltigkeit und Menschenrechte weltweit auslösen.

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Kommunen kaufen nachhaltig

Faire Beschaffung - jetzt!

Vergiftete ArbeiterInnen in der Computerproduktion Chinas, endlose Überstunden und entlassene GewerkschafterInnen bei Arbeitsbekleidungsunternehmen in Rumänien, für Pflastersteine ausgebeutete Kinder in indischen Steinbrüchen – und bei allen Produkten sind die Auftraggeber deutsche Kommunen. Das kann sich ändern. Die öffentliche Hand beschafft jährlich Waren und Dienstleistungen in Höhe von 360 Milliarden Euro. Den größten Teil dieser Aufträge erteilen Kommunen – und interessieren sich meist nicht dafür, woher ihre Einkäufe kommen, unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Doch diese „Geiz ist geil“-Haltung trifft längst nicht mehr auf alle Städte und Gemeinden zu: Über 200 deutsche Kommunen haben in den letzten Jahren Beschlüsse gefasst, die der Ausbeutung von Mensch und Natur durch öffentliche Aufträge ein Ende setzen sollen.

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Bremsen lösen - jetzt!

Protest-E-Mail an Philipp Rösler

Ihre AnsprechpartnerInnen

Johanna Fincke

Arbeitsrechte, Verantwortliche öffentliche Beschaffung

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Daniel Hügel

Arbeitsrechte, Verantwortliche öffentliche Beschaffung

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