Öffentliche Beschaffung

Keine Ausbeutung mit Steuergeldern

FAIRgabe statt "Geiz ist geil"!

Die öffentliche Hand beschafft jährlich Waren und Dienstleistungen von 360 Milliarden Euro. Das sind 17% des Bruttoinlandsproduktes. Für 60 Mrd. Euro im Jahr kaufen allein die evangelischen und katholischen Kirchen ein. Würden die instiutionellen und öffentlichen EinkäuferInnen ihre Aufträge nur noch nach sozialen und ökologischen Kriterien vergeben, könnten sie einen gewaltigen Schub für Nachhaltigkeit und Menschenrechte weltweit auslösen.

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Warum Kommunen jetzt handeln müssen!

Hände nicht in Unschuld waschen

Vergiftete ArbeiterInnen in der Computerproduktion Chinas, endlose Überstunden und entlassene GewerkschafterInnen bei Arbeitsbekleidungsunternehmen in Rumänien, für Pflastersteine ausgebeutete Kinder in indischen Steinbrüchen – und bei allen Produkten sind die Auftraggeber deutsche Kommunen. Das kann sich ändern. Die öffentliche Hand beschafft jährlich Waren und Dienstleistungen in Höhe von 360 Milliarden Euro. Den größten Teil dieser Aufträge erteilen Kommunen – und interessieren sich meist nicht dafür, woher ihre Einkäufe kommen, unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Doch diese „Geiz ist geil“-Haltung trifft längst nicht mehr auf alle Städte und Gemeinden zu: Über 200 deutsche Kommunen haben in den letzten Jahren Beschlüsse gefasst, die der Ausbeutung von Mensch und Natur durch öffentliche Aufträge ein Ende setzen sollen.

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Ihre Ansprechpartnerin

Johanna Fincke

Arbeitsrechte, Verantwortliche öffentliche Beschaffung. Telefon:0251-89503

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