Jede Kommune zählt
Wenn Sie eine digitale Wunsch-Postkarte an Ihren Bürgermeister oder Gemeinderat schicken möchten, können Sie sich auch folgenden Text in die Email kopieren:
Sehr geehrte/r ...........,
seit April 2009 erlaubt ein neues Vergabegesetz der öffentlichen Hand ausdrücklich, ökologische und soziale Kriterien bei der Auftragsvergabe zu berücksichtigen. Wie Sie wissen, wird ein großer Teil der derzeit eingekauften Produkte in sogenannten Entwicklungsländern hergestellt, oft unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen. Würden die Kommunen soziale und ökologische Kriterien beim Einkauf berücksichtigen, könnten sie aktiv zu einer lebenswerteren Umwelt, besseren Arbeitsbedingungen und zur Armutsminderung weltweit beitrage.
Ich ersuche Sie daher,
- für Ihre Gemeinde sozial und ökologisch verantwortlich produzierte Produkte zu beschaffen
- sich für einen Gemeinde-/Stadtratsbeschluss zur verantwortlichen
- Beschaffung einzusetzen, der sich nicht auf das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit beschränkt
- einen entsprechenden Beschluss wirkungsvoll umzusetzen und über die getroffenen Maßnahmen den Rat und die Öffentlichkeit regelmäßig zu informieren
Mit freundlichen Grüßen,
Protestmail an Ihren Bundestagsabgeordneten
- Bitte den Text in Ihr E-Mail-Programm kopieren,
- Adresse Ihres Bundestagsabgeordneten unter der Suchfunktion für Abgeordnete hier raussuchen,
- seinen oder ihren Namen eintragen und
- die E-Mail abschicken.
- Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Sehr geehrter Herr/ Frau...
Sie sind für meinen Wahlkreis als Abgeordneter in den Bundestag gewählt worden. Als Bundestagsabgeordneter vertreten Sie die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland. Als BürgerIn ihres Wahlkreises möchte ich Ihnen mitteilen, dass Kommunen, Länder und Bund jährlich viele Milliarden Euro für die Beschaffung von öffentlichen Gütern ausgeben. Diese Güter werden aus der ganzen Welt bezogen und von unseren Steuern bezahlt. Leider kommen die Steuergelder derzeit häufig Unternehmen zugute, in deren Betrieben und Lieferketten grundlegende Arbeits- und Menschenrechte sowie Umweltstandards verletzt werden. Nur klare rechtliche Regelungen bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen können etwas an der gegenwärtigen Praxis ändern. Auch die Einhaltung von Tarifverträgen in Deutschland, die Einstellung von Langzeitarbeitslosen und von Menschen mit Behinderungen gilt es zu fördern!
Daher bitte ich Sie eindringlich, sich bei der nun anstehenden Reform des Vergaberechts im Bundestag für eine verbindliche Verankerung sozialer und ökologischer Kriterien einzusetzen.
Mit freundlichen Grüßen,


