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Fairhausen

Dass Kinderarbeit einen entscheidenen Wettbewerbsvorteil bringt, traut sich inzwischen fast niemand mehr zu sagen. Aber von alleine fallen Beschlüsse zur Einhaltung grundlegender Arbeitsrechte auch nicht vom Himmel. Helfen Sie Ihrem Bürgermeister auf die Sprünge:

Warum Kommunen jetzt handeln müssen!

Hände nicht in Unschuld waschen

Vergiftete ArbeiterInnen in der Computerproduktion Chinas, endlose Überstunden und entlassene GewerkschafterInnen bei Arbeitsbekleidungsunternehmen in Rumänien, für Pflastersteine ausgebeutete Kinder in indischen Steinbrüchen – und bei allen Produkten sind die Auftraggeber deutsche Kommunen. Das kann sich ändern. Die öffentliche Hand beschafft jährlich Waren und Dienstleistungen in Höhe von 360 Milliarden Euro. Den größten Teil dieser Aufträge erteilen Kommunen – und interessieren sich meist nicht dafür, woher ihre Einkäufe kommen, unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Doch diese „Geiz ist geil“-Haltung trifft längst nicht mehr auf alle Städte und Gemeinden zu: Über 250 deutsche Kommunen haben in den letzten Jahren Beschlüsse gefasst, die der Ausbeutung von Mensch und Natur durch öffentliche Aufträge ein Ende setzen sollen. 

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Zu kurz gegriffen

Warum Beschlüsse zu ausbeuterischer Kinderarbeit nicht ausreichen

Es gibt politische Diskussionen in Deutschland, die in ihrem Ergebnis auf den ersten Blick so schlüssig und zwingend wirken, dass man einen zweiten Blick gar nicht mehr für notwendig hält. Allein, ein solcher zweiter, die Dinge nochmal gegen den hergestellten Konsens überprüfender Blick würde so manches Mal verstörende Missverhältnisse zutage fördern. Fatale Fehlsichten und -einschätzungen, deren Konsequenzen letztlich allem zuwiderlaufen, was man eigentlich bezweckt hatte.

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