Öffentliche Beschaffung - Spielzeug

Spielzeug verantwortlich einkaufen - fair beschaffen

Von Uwe Kleinert (Werkstatt Ökonomie, Heidelberg)

Träger und Teams von Kindertageseinrichtungen, die Spielzeug verantwortlich einkaufen und dabei sicherstellen wollen, dass die Rechte von Arbeiter*innen beachtet werden, stehen vor einem Problem: Schätzungsweise 80 Prozent der international gehandelten Spielwaren stammen aus der Volksrepublik China. Bei den deutschen Spielwarenimporten hat China einen Anteil von über 70 Prozent. Einschließlich der hier gefertigten Spielsachen beträgt der Anteil am Gesamtmarkt etwa 60 Prozent. Weitere wichtige Herkunftsländer sind Japan – von dort kommen vor allem Computerspiele – und (zunehmend ost-) europäische Staaten. Eine Kennzeichnungspflicht, die über die Herkunft eines Spielzeugs informiert, gibt es nicht.

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