Öffentliche Beschaffung - Textilien

Maquilas in Mittelamerika

Der österreichische Standard berichtet über die Arbeitsbedingungen

Im Zuge der Rundreise der beiden Südgäste Yadira Rodriguez und Ana Maria Hernandez aus Honduras, kommen die beiden Frauen in der österreichischen Tageszeitung "Der Standard" zu Wort. 

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Arbeitsrechte? Fehlanzeige!

Bericht über die Rundreise zu Arbeitsbedingungen in der honduranischen Textilindustrie

Abendveranstaltung - München

Yadira Rodriguez und Ana Maria Hernandez berichteten am Donnerstag, 19.04.2012 im EineWeltHaus München von den Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie in Honduras und machten gemeinsam mit MdB Uwe Kekeritz deutlich, dass die Öffentliche Hand in der Verantwortung steht, sich für faire Arbeitsbedingungen weltweit einzusetzen.

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Neue Studie zu Arbeitsrechtsverletzungen und öffentlichem Einkauf

Die im April erschienene Studie berichtet von den unhaltbaren Arbeitsbedingungen in einer honduranischen Textilfabrik und der Lebenssituation der Arbeitenden in Honduras im Allgemeinen. 

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Arbeitsrechte? – Fehlanzeige!

Rundreise von honduranischen Arbeitsrechtsaktivistinnen

Der Arbeitsalltag von NäherInnen in den Textilfabriken Mittelamerikas ist durch Ausbeutung bestimmt. In den Maquilas schuften ArbeiterInnen für Löhne, die nicht zum Leben reichen. Exzessive, oftmals erzwungene Überstunden sind an der Tagesordnung. Die gängigen Kontrollen in den Fabriken – durchgeführt von Audit-Firmen, die von den Unternehmen bezahlt werden – erweisen sich regelmäßig als zu schwach, um Verletzungen von Arbeitsrechten aufzudecken und zu beenden. Eine effektive Alternative zu solchen fragwürdigen Maßnahmen ist eine unabhängige Überprüfung der Arbeitssituation in den Fabriken, durchgeführt von lokalen Akteuren. Für eine solche steht das Unabhängige Monitoring-Team Honduras (Equipo de Monitoreo Independiente de Honduras/EMIH).

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Qualität auf Kosten der Arbeitsrechte

Studie zeigt: Berufsbekleidungs- und Heimtextilindustrie missachtet Sozialstandards in der Herstellung ihrer Produkte

Die Christliche Initiative Romero hat gemeinsam mit der Kampagne für Saubere Kleidung in einer Studie die Einhaltung von Sozialstandards in der Berufsbekleidungs- und Heimtextilindustrie untersucht.

Das Ergebnis ist ernüchternd: Nur ein Bruchteil der Unternehmen beantwortete die Fragen zu Transparenz, Sozialstandards und der Nachweispflicht gegenüber der öffentlichen Hand. Bei Nichtbeantwortung wurden Internetrecherchen herangezogen, doch auch hier zeigt sich, dass nur wenige Unternehmen kommunizieren, ob und wie soziale und ökologische Standards bei der Herstellung von Dienst- und Schutzbekleidung, von Heimtextilien und Frottierwaren umgesetzt werden. Nur sieben der insgesamt 28 untersuchten Unternehmen verpflichten sich in einem Verhaltenskodex zur Einhaltung von Sozialstandards, und nicht alle in ausreichend umfangreicher Weise.

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Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion

Sauberer Einkauf ist machbar - wenn der Wille vorhanden ist!

"Wenn ich meinen Gürtel nicht enger schnalle, muss ich mir Geld von Freunden leihen. Ich habe früher dreimal am Tag gegessen, jetzt musste ich das auf zwei Mahlzeiten kürzen", so eine Näherin bei einem Puma-Zulieferer in China. Sowohl Puma als auch adidas beliefern das Landeslogostikzentrum Niedersachsen (LZN), eine Zentralstelle für den öffentlichen Einkauf der nördlichen Bundesländer, mit Polizeikleidung.

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© 2010 Christliche Initiative Romero e.V.