Öffentliche Beschaffung - Textilien

Arbeitsbekleidung schützt jene, die sie tragen, aber nicht die, die sie herstellen.

Insgesamt 2.749 Millionen Euro Umsatz machte die Berufsbekleidungsindustrie hierzulande im Jahr 2012. Eine stolze Summe von einer Branche, die bisher selten im Fokus stand, wenn es um Arbeits- und Menschenrechte in den weltweit gestreuten Produktionsbetrieben ging.

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Gut zu wissen!

Auch wenn die EU seit kurzem erlaubt, direkt ein Label oder Siegel zu verlangen, ist dies noch nicht in deutsches Recht übergegangen. Darüber hinaus ist noch nicht ganz klar, welchen Anforderungen diese Label entsprechen müssen. Daher ist es weiterhin ratsam, die Kriterien zu nennen, die eingehalten werden sollen, wie z.B. fairer Handel oder ILO-Normen. Gleichzeitig können Anforderungen an die Qualität der Nachweise gestellt werden. Das Fairtrade- oder das FWF-Siegel können als Beispiele angeführt werden.

Wie die Kriterien in Bezug auf den fairen Handel und Mitgliedschaften bei Multistakeholder-Initiativen rechtssicher in Ausschreibungen aufgenommen werden können, zeigt der Praxisleitfaden "Die Berücksichtigung der ILO-Kernarbeitsnormen und des Fairen Handels beim Einkauf von Dienst- und Schutzbekleidung".

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