Kampagne für Saubere Kleidung - Discounter
Im Visier: Discounter
Eine Studie über die Arbeitsbedingungen bei
Zulieferern von Aldi, Lidl und KiK in Bangladesch
Billiger, schneller, flexibler – so lautet das Motto, welches die Einkaufspraktiken der deutschen Discounter Aldi, Lidl und KiK bestimmt. Preise werden gedrückt, Lieferfristen gekürzt – der Produktionsdruck, der auf den Zulieferern in Billiglohnländern lastet, ist enorm. Die Kampagne für Saubere Kleidung (engl. Clean Clothes Campaign, CCC) konfrontiert Aldi, Lidl und KiK seit Jahren mit massiven Arbeitsrechtsverletzungen in der Textilproduktion in ihren Zulieferfabriken – die erschreckende Folge der agressiven Preispolitik der Discounter-Riesen.
ALDI: Kein Maulkorb für KritikerInnen
Die Christliche Initiative Romero verbreitet aktuell eine Persiflage eines ALDI-Prospektes. In dieser weist sie auf menschenrechtlich und arbeitsrechtlich bedenkliche Aspekte der von ALDI angebotenen Billigangebote hin.
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Wer zahlt die Zeche?
Textilschnäppchen bei Discountern
Obwohl das Eintreten für Arbeitsrechte in Bangladesch regelmäßig mit
Einschüchterungen und Verhaftungen beantwortet wird, berichten zwei
Näherinnen von den miserablen Arbeitsbedingungen bei Zulieferern deutscher Discounter wie Lidl: In den Fabriken werden die ArbeiterInnen systematisch ausgenutzt.
Lidl soll Ausbeutung für Schnäppchenpreise beenden
Proteste vor Discounter-Zentrale
In den weltweiten Zulieferbetrieben deutscher Discounter herrschen teilweise menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Hungerlöhne sind hier ebenso an der Tagesordnung wie erzwungene, exzessive Überstunden. Die gewerkschaftliche Selbstorganisation der ArbeiterInnen wird massiv unterbunden, Motto: Wer sich beschwert, fliegt raus. Die ArbeiterInnen in diesen Betrieben zahlen den Preis für die Schnäppchen, mit denen Discountmärkte hierzulande KundInnen ködern…
„Frau Merkel, handeln Sie!“
Protestaktion vor dem Bundeskanzleramt
„Discounter lassen überwachen – es ist Zeit, Discounter zu überwachen!“: Unter diesem Motto hat die Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign / CCC) ein öffentliches Protestnähen vor dem Bundeskanzleramt in Berlin veranstaltet. Mit ihren surrenden Nähmaschinen verbanden die AktivistInnen deutschlandweit gesammelte Protestkarten, die an Bundeskanzlerin Angela Merkel gerichtet sind. Die Absender der Karten fordern weltweit verbindliche Sozialstandards in der Textilindustrie.







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