Kampagne für Saubere Kleidung - Sport


Adidas ist nicht nachhaltig
Beherzte BürgerInnen verwiesen beim Unternehmerforum in Wittlich auf die Flecken auf der Weste von Adidas-Boss Hainer.
Der Adidas-Vorstandvorsitzene Herbert Hainer sollte beim Unternehmerforum in Wittlich nahe Trier am 16.9.2011 als Stargast auftreten und über die Nachhaltigkeitsstrategie von Adidas dozieren. Kritische BürgerInnen organisierten deswegen – mit CIR-Unterstützung – eine Protestaktion vor der Halle und verteilten Infomaterialien in der Fußgängerzone von Wittlich.
Lesen Sie mehr:
Auf der Suche nach neuem Wachstum (Trierischer Volksfreund, 16.9.2011)
Aktionsflyer
Unternehmerforum Wittlich
Erneut: Arbeitsrechtsverletzungen bei Ocean Sky
So schnell es positive Nachrichten über die Abstellung der meisten Misstände in der Fabrik Ocean Sky gab, so schnell relativieren sich diese nun nachdem der Medienrummel und die Aufmerksamkeit abgeflaut sind. Nach vielen Klagen von ArbeiterInnen wendet sich unsere Partnerorganisation Mujeres Transformando (MT) nun besorgt an die Fabrikbetreiber nachdem es zunächst zu schnellen Erfolgen nach Veröffentlichung des Berichts Anfang des Jahres gekommen war. Der Bericht des Instituts für globale Arbeits- und Menschenrechte und Mujeres Transformando über die Zustände in der Fabrik Ocean Sky in El Salvador hatte großes Aufsehen erregt. Die Fabrik und ihre Einkäufer, zu denen u.a. Adidas/Reebok, Puma, Gap und Columbia zählen, haben inzwischen zwar eingesehen, dass es gravierende Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen in der Fabrik gab und sich dazu verpflichtet, diese Probleme zu beheben. Seitdem hat sich einiges getan, aber längst nicht genug und sogar weniger als zunächst gedacht.
Hintergrund
Hungerlöhne und verseuchtes Trinkwasser
CIR-Partnerorganisationen aus El Salvador berichten von gravierenden Missständen in der Fabrik Ocean Sky, die auch für Puma und Adidas/Reebok fertigt.
Die ArbeiterInnnen berichteten von extremen Arbeitsdruck, erzwungenen Überstunden und Trinkwasser, das krank macht. In seiner Ausgabe vom 31.1.2011 griff DER SPIEGEL die Vorwürfe auf. Die CIR hat sich in Schreiben an Adidas und Puma sehr besorgt geäußert und die Markenfirmen aufgefordert, umgehend für eine Umsetzung der Arbeitsrechte in Ocean Sky zu sorgen.




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