El Salvador
Kinder werden von humanitären Helfern aus überfluteten Gebäuden evakuiert.

Miradas - Regen, Armut und Hoffnung

Quito, 25. Oktober 2011, noticias aliadas. Im Zusammenhang mit dem landesweiten Notstand aufgrund der schweren und andauernden Regenfälle in El Salvador forderte Weihbischof Gregorio Rosa Chávez dazu auf, das Land aus drei verschiedenen Perspektiven zu betrachten: Zum einen solle ein Blick auf die Realität der unmenschlichen Armut geworfen werden, zum zweiten müsse man einen Blick auf die Antwort werfen, die das Land auf den Notstand gibt, und zum Dritten empfahl er einen Blick auf die dreifache Verwundbarkeit, welche die Gesellschaft El Salvadors kennzeichnet, wirtschaftlich, sozial und ökologisch.

Diese Betrachtungen El Salvadors können wir anhand von Dokumenten vornehmen, z. B. mit Bestandsaufnahmen wie dem jüngsten „Bericht zur Situation der Region 2010“ (Estado de la Región 2010). Wir können auf AnalystInnen und ForscherInnen zurückgreifen, die sich dazu berufen fühlen, ihre Kenntnisse über die wirtschaftliche, soziale, politische oder ökologische Realität zu verbreiten. Weniger zu empfehlen sind die Ansichten von PolitikerInnen zu diesen Themen, denn bei ihnen dominiert das eigene Interesse über das Allgemeinwohl, das Ideologische über die realen Fakten und die politische Rolle über die gewissenhafte Analyse.

Mehr lesen

Präsident Funes - Ernüchterung statt Wandel

Lima, 19. August 2011, noticias aliadas. Als Mauricio Funes am 1. Juni 2009 das Amt als Präsident El Salvadors antrat, löste dies landesweit ein aufgeregtes Stimmengewirr aus. Denn mit seinem Amtsamtritt endeten nicht nur zwei Jahrzehnte neoliberaler Regierungen. Funes ist der erste linke Präsident überhaupt in der Geschichte des mittelamerikanischen Landes ‒ ein Triumph, den breite Schichten der Bevölkerung lange herbeigesehnt hatten.

Mehr lesen

Zahl grausamer Frauenmorde steigt

Fortaleza, 03. Februar 2011, adital. Die Bekämpfung und Verringerung der Frauenmorde ist zu einer großen Herausforderung für die Länder Zentralamerikas geworden. Unter diesen befindet sich auch El Salvador, wo täglich mindestens eine Frau einer, von einem Mann ausgeübten, Gewalttat zum Opfer fällt. Daten, die im Landesbericht des Instituts zur Förderung der Frau ISDEMU (Instituto para el Desarrollo de la Mujer) aufgeführt sind bestätigen, dass diese Verbrechen aus Hass weiter ansteigen.

Mehr lesen

Ich möchte mit einer Spende helfen!

© 2010 Christliche Initiative Romero e.V.