Grüne Mode konkret

Unter der Lupe
Grüne Modefirmen, Siegel und Standards
Immer mehr KonsumentInnen achten beim Einkauf von Textilien auf Nachhaltigkeit. Ökologisch korrekt und fair hergestellt soll die Kleidung sein, ohne Einsatz von Pestiziden oder 90 Stunden-Wochen der NäherInnen. Doch woran erkennen wir entsprechende Textilien? Zahlreiche Siegel und Standards sind mit dem zunehmenden Trend des ethischen Konsums ins Leben gerufen worden – aber was verbirgt sich hinter den bunten Logos und wohlklingenden Standards?
Für viele KonsumentInnen ist es schwer, hier zwischen glaubhaften Ansätzen und sogenanntem Greenwashing zu unterscheiden. Die Christliche Initiative Romero versucht mit dem Portal einen Überblick im Dschungel der Siegel, Zertifikate und alternativen Anbietern zu liefern. Bedeutende Siegel und Zertifikate werden unter die Lupe genommen, darunter Cotton Made in Africa, Der Blaue Engel, Euroblume, Oeko-Tex, Naturland u.v.m. Zu den 30 bedeutendsten Grünen Modefirmen, wie Armedangels, Kuyichi, Hess Natur oder Continental Clothing, aber auch für die „grünen“ Produktlinien von H&M und C&A finden Sie hier informative Profile. Die CIR hatte für die Unternehmensbefragung zentrale Kriterien aus der Debatte um Sozial- und Umweltstandards zusammengefasst. Immerhin die Mehrzahl der Unternehmen, die auf die CIR-Umfrage geantwortet haben, geben an, alle wichtigen Sozialstandards einzuhalten. Beim Nachweis der Einhaltung dieser Standards tritt jedoch eines der größten Probleme der Branche zutage: Nur wenige Unternehmen lassen diese unabhängig überprüfen.



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