Nicaragua: CIR-PartnerInnen in Gefahr!

Sorge um die Sicherheit von CENIDH-MitarbeiterInnen

Die CIR-Partnerorganisation CENIDH wird derzeit massiv bedroht. Nachdem nicaraguanische Zeitungen die Mitglieder der Organisation als Anhänger der Somoza Diktatur verunglimpften, kam es zu Farbanschlägen und auch tätlichen Angriffen. Bitte unterstützen auch Sie, die von amnesty international initiierte Eilaktion, indem Sie ihre Sorge um die Sicherheit der CENIDH-MitarbeiterInnen ausdrücken.

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  • Hintergrundinformationen zur aktuellen Lage in Nicaragua können sie in unserem Dossier "Quo vadis, Nicaragua?" nachlesen.

Quo vadis, Nicaragua?

Nach den Wahlen: Die Lage spitzt sich weiter zu

In Nicaragua spitzt sich die Lage weiter zu. Seit den Kommunalwahlen vor einer guten Woche kommt es immer wieder zu Gewaltausbrüchen. Die Opposition wirft dem sandinistischen Präsidenten Daniel Ortega vor, die Wahl manipuliert zu haben.

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FrauenrechtlerInnen auf der Anklagebank

Haarsträubende Vorwürfe

Im Kampf gegen das generelle Abtreibungsverbot sind die Frauenorganisationen in Nicaragua einer neuen Eskalation ausgesetzt: Neun Feministinnen wurden von einer Organisation namens ANPDH (Nationale Menschenrechtskommission) angezeigt. Die ANPDH wird nachweislich von der katholischen Rechten und dem Sekretariat der Bischofskonferenz des Landes gefördert. Den Frauenrechtlerinnen wird vorgeworfen eine Vergewaltigung verdeckt und vertuscht zu haben. Sie blicken alle auf eine langjährige Geschichte in der Frauenbewegung zurück und sind seit Jahren im Kampf um Selbstbestimmung und in der Unterstützungsarbeit von betroffenen Frauen und Mädchen engagiert. Der Versuch ihre Glaubwürdigkeit und Integrität anzugreifen und sie zu kriminalisieren steht im Kontext der gegenwärtigen frauenfeindlichen Politik in Nicaragua. DIe Christliche Initiative Romero ruft zur Unterstützung der Frauen auf. Bitte zeigen auch Sie sich solidarisch.

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Hurrikan in Nicaragua

Felix fordert doch mehr Tote als bisher angenommen

Die durch Hurrikan Felix verursachten Verwüstungen sind gravierender als bisher vermutet. Nach aktuellen Informationen kamen über dreihundert Menschen ums Leben, Tausende weitere wurden obdachlos.

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Ni una muerta más!

Keine einzige Tote mehr!

Seit Oktober 2006 ist in Nicaragua der Schwangerschaftsabbruch aus medizinischer Indikation (aborto terapéutico) verboten. Das bedeutet, dass sowohl Frauen, deren Leben aufgrund von Schwangerschaftskomplikationen in Gefahr ist, als auch Frauen, die vergewaltigt worden sind, keine Abtreibung vornehmen dürfen. Gegen dieses Verbot fanden Ende September unterschiedliche Protestaktionen statt. Dabei kam es auch zu massiver Gewalt gegen die protestierenden Frauen.

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Staudammprojekt Copalar gestoppt

Siemens erklärt Rückzug

Die öffentlichen Proteste gegen das Copalar-Staudammprojekt, das zigtausend Menschen im Zentrum Nicaraguas bedroht, haben Wirkung gezeigt.

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