Kirchlicher Einkauf - Holzkreuze und Kirchengestühl

Für natürlich nachwachsendes Holz

Holzkreuze und Kirchengestühl

Holzkreuze schmücken den Altarraum und die Räumlichkeiten der Gemeinde. Sie werden außerdem als Geschenke an Kommunionskinder oder Konfirmand*innen verteilt. Auch Kirchenbänke, Kanzeln etc. bestehen oft aus Holz. Wenn hier Neuanschaffungen erforderlich werden, ist dies eine gute Gelegenheit, öko-faire Maßstäbe anzusetzen.
Als Auslaufmodell gelten Holzkreuze aus Tropenhölzern wie etwa Mahagoni. Die Bäume werden aufgrund ihrer Begehrtheit häufig großflächig und nicht selten illegal abgeholzt und tragen damit zur Entwaldung der Regenwälder bei. Danach müssen sie z.B. aus Südamerika bis nach Deutschland transportiert werden.

Was können die Gemeinden tun?
Achten Sie auf das FSC-Siegel, denn es zertifiziert Holz aus nachhaltigem und umweltverträglichem Anbau. Noch besser ist, wenn darüber hinaus heimische Baumsorten verwendet werden. Mittlerweile gibt es sehr viele Kreuze, die aus regionalen Baumsorten hergestellt wurden. Sie hinterlassen durch kurze Transportwege einen geringeren CO2-Fußabdruck in der Atmosphäre.
Wer die Kreuze nicht im Großhandel, sondern in heimischen Betrieben anfertigen lässt, kann auch die sozialen Standards bei der Produktion im Blick behalten. Ähnliches gilt für das Kirchengestühl aus Holz: Achten Sie auf ein Gestühl aus heimischen Betrieben sowie regionale Baumsorten und/oder zertifiziertem Holz.
Sollten Sie in Ihrem direkten Umfeld keine Hersteller finden, fragen Sie bei der nächsten Bestellung Ihre Lieferanten oder Produzenten nach der Möglichkeit, die benötigten Kreuze und das Gestühl aus zertifiziertem Holz zu fertigen.

Tipps, Links und weitere Informationen
Zertifikate für Holzprodukte aus nachhaltig/ verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern:
FSC

PEFC

Zertifikate für Holzprodukte aus nachhaltiger Waldwirtschaft und regionaler Produktion:
Holz von Hier

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