Siegel und Standards - Better Cotton Initiative
Better Cotton Initiative (BCI)
Label
Wertschöpfungskette: Herstellung (Anbau, Rohstoffabbau)
Die BCI wurde 2009 von großen Markenfirmen wie Adidas, Gap, H&M, Ikea, u.a. gemeinsam mit NROs wie WWF, PAN u.a. gegründet.
Soziale Kriterien
- IAO-Kernarbeitsnormen
- Es werden keine Mindestpreise für die BaumwollproduzentInnen garantiert.
- Keine Forderung von existenzsichernden Löhnen.
Ökologische Kriterien
- Fokus auf konventionellen Baumwollanbau.
- Genmanipuliertes Saatgut erlaubt.
- BaumwollproduzentInnen evaluieren ihre Produktion nach den BCI Standards. Die Selbsteinschätzung wird durch die BCI-Arbeitsgruppe überprüft. Stichprobenartige Verifizierung durch BCI-Prüfer.
Transparenz
- BCI verfolgt den Prozess der Umsetzung der Kriterien bis zur Entstehung der Baumwoll-Ballen, die mit einem Code versehen werden.
Kommentar CIR:
Die Baumwollproduktion gemäß den BCI-Standards stellt eine Verbesserung zum konventionellen Anbau dar. Es handelt sich jedoch nicht um Bio-Landbau, genmanipuliertes Saatgut ist erlaubt, ebenso wie der Einsatz von Pestiziden.



Diese Website wird mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union betreut. Die darin vertretenen Standpunkte geben die Ansicht der Christlichen Initiative Romero wieder und stellen somit in keiner Weise die offizielle Meinung der Europäischen Gemeinschaft dar.
Das DZI bescheinigt der Christlichen Initiative Romero einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.