Siegel und Standards - Cotton Made in Africa
Cotton made in Africa (CmiA)
Zertifizierte Baumwollproduktion, Label
Wertschöpfungskette: Herstellung (Anbau, Rohstoffabbau)
Die Cotton made in Africa-Initiative wurde 2005 unter der Trägerorganisation Aid by Trade Foundation von Michael Otto (Otto Group) gegründet. Partner sind die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), sowie Organisationen WWF und Welthungerhilfe. Mitglieder sind u.a. Otto Group, Puma, Rewe Group, S.Oliver und Tchibo.
Soziale Kriterien
- Keine IAO-Kernarbeitsnormen (nur Bezugnahme u.a. bei Kinderarbeit und gesundheitsschädigender Arbeit).
- Keine Zahlung von Mindest-Abnahmepreisen oder Forderung von existenzsichernden Löhnen.
- Produzenten zahlen Lizenzgebühr an die Stiftung
Ökologische Kriterien
- Kein Biolandbau, Verwendung von Pestiziden erlaubt.
- Kein genmanipuliertes Baumwoll-Saatgut bis 2011, danach neue Entscheidung.
- Externe Verifizierung der Baumwollgesellschaften und KleinbäuerInnen alle zwei Jahre durch unabhängige Verifizierungsunternehmen (zur Zeit EcoCert und AfriCert) Internes Wirkungsmonitoring unter Einbezug der lokalen Akteure.
Kommentar CIR
Ziel ist, die Quantität und Qualität in der Baumwollproduktion zu erhöhen sowie die Vermarktungsmöglichkeiten afrikanischer BaumwollproduzentInnen durch ein Netzwerk aus ProduzentInnen und AbnehmerInnen zu verbessern. Dabei sind die ökologischen und sozialen Auflagen niedrig, so gibt es beispielsweise keine Hinweise auf die Zahlung fairer Preise für die ProduzentInnen. Des Weiteren werden nicht alle der IAO-Kernarbeitsnormen umgesetzt.



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