Siegel und Standards - Worker Rights Consortium
Worker Rights Consortium (WRC)
Sozialstandardinitiative, Multi-Stakeholder-Initiative (MSI)
Wertschöpfungskette: Verarbeitung (Stoffproduktion und Nähen)
Das Worker Rights Consortium (WRC) wurde 2000 auf Bestreben der Studentenorganisation United Students Against Sweatshops (USAS) in New York gegründet. Das WRC ist eine Multi-Stakeholder-Initiative, deren Mitglieder vor allem Universitäten und Colleges in den USA sind, welche die Bekleidung mit dem Uni-Logo auf diese Weise kontrollieren lassen.
Soziale Kriterien
- IAO-Kernarbeitsnormen
- Existenzsichernde Löhne
- Beschwerdemechanismen: Die WRC-Agentur ist zuständig für die Beschwerden der ArbeitnehmerInnen wegen Missbrauchs und Verstößen gegen den WRC-Kodex.
- Enge Zusammenarbeit mit lokalen Gewerkschaften und NROs
Ökologische Kriterien
- Keine Ökologischen Kriterien
Transparenz
- Berichte vom WRC werden der Öffentlichkeit und arbeitnehmernahen Gruppen in den Ursprungsregionen des Herstellers zugänglich gemacht.
Kommentar CIR
Die eidesstattliche Erklärung jedes lizenznehmenden Unternehmens bedeutet eine rechtsverbindliche und einklagbare Vereinbarung für ArbeiterInnen. Hier wird versichert, dass alle im Rahmen des Lizenzabkommens hergestellten Waren, einschließlich von Vertragspartnern und Subunternehmern produzierte Waren, dem Verhaltenskodex entsprechen. Liefert ein lizenznehmendes Unternehmen keine oder falsche Informationen, kann dies Anlass zu Sanktionen geben und ggf. auch zur Beendigung des Lizenzvertrages führen. Das WRC arbeitet eng mit lokalen arbeitnehmernahen Organisationen zusammen.



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