Honduras
Unter Soldatenstiefeln bleibt kein Raum für das Recht: Militärpatrouille in Honduras.

Attentat gegen Gewerkschaftsführer bei Melon Export S.A. (ehemalige Fyffes Plantage)

Moisés Sanchez war früher selbst Melonenarbeiter und setzt sich jetzt in der Gewerkschaft STAS für die Rechte der Arbeiter*innen ein. Foto:CIR

Der Generalsekretär der Gewerkschaftsvertretung von STAS in der Fabrik Melon Export S.A., Moisés Sanchez, wurde Opfer eines Attentats. Sein Bruder wurde dabei schwer verletzt und ist im Krankenhaus. Die beiden Männer waren von Unbekannten mit Macheten überfallen worden. Sie drohten Moisés zu töten, wenn er nicht aufhöre, sich für die Rechte der Arbeiter*innen in der Melonenproduktion für Fyffes einzusetzen.
Der Vorfall verunsichert die Gewerkschaftsmitglieder von STAS zutiefst. „ Jetzt laufen wir nicht nur Gefahr unsere Arbeit zu verlieren, sondern auch unser Leben“, heißt es in einer Nachrichtenmeldung des Gewerkschaftsverbands FESTAGRO.
Inzwischen versucht Sanchez, Anzeige zu erstatten und daraufhinzuwirken, dass der Vorfall polizeilich untersucht wird und die Täter nicht straffrei bleiben.

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Umweltaktivisten in Honduras in Gefahr

Von Anna Dießelmann

Tegucigalpa, 06.04.2017 (amerika21) - Umwelt- und Sozialaktivisten sind im mittelamerikanischen Honduras großen Gefahren ausgesetzt. Die Nichtregierungsorganisation Global Witness erklärte das Land auf Basis von statistischen Erhebungen von Gewaltakten zum weltweit gefährlichsten Land für Umweltaktivisten. Besonders für indigene Gemeinden ist der Einsatz für ihre Rechte lebensgefährlich.

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Das Verbrechen an Berta Cáceres und die in den USA ausgebildeten "Spezialeinheiten"

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Protestaktion: Gerechtigkeit für Fyffes-Arbeiter*innen

Gravierende Arbeitsrechtsverletzungen, ungerechtfertigte Entlassungen und Unterdrückung der Gewerkschaftsfreiheit in der Melonenproduktion

20.02.2017  (CIR) -  Das irische Unternehmen Fyffes ignoriert schon lange ernsthafte Verstöße gegen internationale Arbeitsstandards in ihren Tochterfirmen Anexco in Costa Rica, Melon Export SA sowie bis noch vor kurzem Suragroh in Honduras. Es sind vor allen Dingen Frauen, die in dieser Industrie unter empörenden Bedingungen für den Export arbeiten.

Wir setzen uns für Gewerkschaftsfreiheit und Fairness für Fyffes-Beschäftigte ein.

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Copinh-Sprecher: Siemens Komplize beim Mord an Berta Cáceres

Foto: amerika21

Von Daniela Dreißig

München, 09.02.2017 (amerika21) - Ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen hat die Siemens AG bei der diesjährigen Hauptversammlung aufgefordert, ihre unternehmerische Selbstverpflichtung zur Wahrung der Menschenrechte in allen Bereichen der Liefer- und Abnehmerkette einzuhalten. Siemens steht in vielen Ländern durch die Lieferung an Energieprojekte wie Agua Zarca in Honduras, Belo Monte und Jirau in Brasilien sowie an Windenergieanlagen in Mexico und in der Westsahara in der Kritik. Sogenannte "grüne Energieprojekte", an denen der Konzern durch seine Beteiligung eine Mitverantwortung an Menschenrechtsverletzungen und Landraub habe, so die gemeinsame Pressemitteilung.

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Menschenrechtsorganisationen unter Druck

2. Februar 2017  (amnesty international) - In Honduras werden nationale und internationale Organisationen, die Land- und Umweltrechte verteidigen, ins Visier genommen. Betroffen sind die internationale NGO Global Witness sowie die honduranischen Organisationen MILPAH, COPINH und CEHPRODEC. Ihre Mitglieder sind zunehmend Diffamierungen und tätlichen Angriffen ausgesetzt.

Amnesty hat eine Eilaktion zum Schutz der Organisationen und Aktivist*innen gestartet.

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Berta Cáceres postum von den Vereinten Nationen geehrt

Von Jutta Blume

Cancún, 10.12.2016 (amerika21) - Die honduranische Menschenrechts- und Umweltaktivistin Berta Cáceres ist postum mit dem Preis "Champion of the Earth" der Vereinten Nationen (UNEP) ausgezeichnet worden. Die höchste Umweltauszeichnung der UN wird an wegweisende Persönlichkeiten sowohl aus Politik und Gesellschaft in fünf Kategorien verliehen. Berta Cáceres ist zusammen mit Afroz Shah aus Indien Preisträgerin für "Inspiration und Handeln".

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