Honduras - Gewalt nach dem Putsch
Unter Soldatenstiefeln bleibt kein Raum für das Recht: Militärpatrouille in Honduras

Bilanz fünf Jahr nach dem Putsch

Vertreter*innen der Opposition zeichnen ein verheerendes Bild der Situation im Land. 70 Prozent der Honduraner*innen leben in Armut. Über 300 politische Morde

Von Jutta Blume

Tegucigalpa, 3. Juli 2014 (amerika21.de) - Vertreter*innen von sozialen Bewegungen haben am fünften Jahrestag des Putsches gegen den honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya eine verherende Bilanz der Menschenrechtslage im Land gezogen.

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Christliche Initiative Romero schreibt an Merkel und Westerwelle

Münster, 26. Januar 2010. In Briefen an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die Christliche Initiative Romero die Bundesregierung aufgefordert, die neue De-facto-Regierung Honduras’ nicht anzuerkennen. Sie befürchtet, dass diese den Mantel des Schweigens über Menschenrechtsverletzungen breiten wird, die im Zuge des Militärputsches vom 28. Juni vergangenen Jahres begangen wurden.

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"Nicht nachvollziehbar"

Christliche Initiative Romero kritisiert Einladung an Oscar Rodríguez Maradiaga

Münster, 13. Januar 2010. Mit Unverständnis hat die Christliche Initiative Romero (CIR) auf die Einladung des honduranischen Kardinals Oscar Rodríguez Maradiaga durch das Bistum Münster reagiert. Die in Münster ansässige entwicklungspolitische Organisation kritisiert Rodríguez’ rechtfertigende Haltung zum Militärputsch, mit dem am 28. Juni vergangenen Jahres der rechtmäßige Präsident Honduras’, Manuel Zelaya, aus seinem Amt und seinem Land entfernt wurde.

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Nach Rückkehr Zelayas wächst der internationale Druck auf die Putschist*innen

Münster, 23. September 2009. Nach mehreren Wochen vermeintlicher Ruhe in Honduras hat sich die Situation im Land durch die Rückkehr des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya geradezu dramatisch geändert. Knapp drei Monate nach dem Putsch präsentierte sich der legitime honduranische Präsident am Montag in der brasilianischen Botschaft in der Hauptstadt Tegucigalpa seine Anhänger*innen.

Fotos: Maritza Isabel Paredes Gámez
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