I shop fair - Nahrungs- und Genussmittel

CIR-Studie: "Nicht die Bohne wert" zum Weltfrauentag veröffentlicht

Die beliebten grünen Bohnen (Buschbohnen, Brechbohnen, Stangenbohnen, Prinzessbohnen) sind in den Supermärkten – frisch, tiefgekühlt und in Konserven – ganzjährig zu finden. Pro Jahr essen wir in Deutschland pro Kopf durchschnittlich knapp zwei Kilogramm Bohnen. Aber wissen wir eigentlich, wo die grünen Stangen herkommen und unter welchen Bedingungen sie produziert werden?

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Im Visier: Orangensaftproduktion in der Kritik! 

Eine CIR- Studie über die Arbeit auf brasilianischen Orangenplantagen

Obwohl die Hälfte des weltweit konsumierten Orangensaftes aus Brasilien stammt, betreiben aufgrund von Wettbewerbsverdrängung gerade mal drei Großkonzerne Orangenanbau und Konzentratgewinnung.

Auch am Ende der Lieferkette stehen immer weniger Handelskonzerne, die in Deutschland Lebensmittel anbieten. Edeka, Rewe, Lidl/Kaufland und Aldi vereinigen 85 Prozent Marktanteil auf sich und diktieren damit indirekt die Arbeitsbedingungen von Millionen Beschäftigten. Auch die Ausbeutung von Arbeitskräften ist nicht nur in Brasilien traurige Realität: In Deutschland alarmiert insbesondere die verstärkte Verantwortungsflucht der tarifgebundenen Unternehmen Edeka und Rewe. 

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Ananas aus Costa Rica

Bereits Christoph Kolumbus kostete die von der indigenen Bevölkerung „Nana“ (köstlich) genannte Frucht. Anfang des 20ten Jahrhunderts begannen der mechanisierte Anbau und die industrielle Verarbeitung. Heute ist Costa Rica der Hauptlieferant der in Deutschland konsumierten Ananas. Die steigende Nachfrage hat zu einer Ausweitung der Produktionsflächen geführt. Der Großteil des Anbaus liegt in den Händen von vier multinationalen Unternehmen. Die Lebensmitteleinzelhändler und Importeure haben eine enorme Macht auf dem Markt.

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Bananen aus Ecuador

Jede dritte der in Deutschland verzehrten Bananen, stammt aus Ecuador. Nach Erdöl sind diese Früchte dessen Hauptexportgut. Mit einem Anteil von 34 Prozent dominiert das lateinamerikanische Land den internationalen Bananenhandel. Nicht verwunderlich ist demnach, dass jeder dritte Arbeitsplatz in Ecuador von der Bananenindustrie abhängig ist. 50 Prozent der Früchte werden von vier Unternehmen exportiert.

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Mangos aus Peru

Peru zählt zu den Ländern mit der höchsten Biodiversität weltweit. Perus Agrarsektor ist stark auf den Export ausgerichtet. In den vergangenen Jahren ist der Obst- und Gemüseexport förmlich explodiert. Über 40 Prozent der exportierten Agrarprodukte sind für den europäischen Markt bestimmt. Auf der Fruit Logistica 2013, dem internationalen Branchentreffen des Fruchthandels in Berlin, warb das Land mit der Einhaltung von international anerkannten Arbeitnehmerrechten in diesem Bereich.

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Honigmelonen aus Honduras

Die honduranische Melonenproduktion ist zu 40 Prozent für den europäischen Markt bestimmt. Zu finden sind die Früchte unter anderem in den Auslagen von Rewe, Edeka und Kaisers. Unter welchen Bedingungen die Südfrüchte produziert wurden, untersuchte die Christliche Initiative Romero mit ihrem hondurianischen Partner EMIH (Equipo Monitoreo Independiente de Honduras).

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Regional, saisonal, fair!

Nachhaltiger Konsum bei Lebensmitteln so einfach wie nie

Regionale Produkte haben kürzere Transportwege und daher eine bessere Klimabilanz. Sie schaffen Einkommen in der Region und Arbeitsplätze in ländlichen Räumen. Das Saison-Gemüse verbraucht weniger Energie, da es seltener gelagert und nicht im Gewächshaus gezogen werden muss. Durch den Kauf von biologisch angebauten Lebensmitteln sorgen Sie dafür, dass weniger gesundheitsschädliche Pestizide und chemische Düngemittel zum Einsatz kommen. Weitere Informationen unter: www.oekoland.de und www.biosiegel.de

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