Schwere Regenfälle in El Salvador

- Kinder werden von humanitären Helfern aus überfluteten Gebäuden evakuiert.
Regengüsse überfluten El Salvador
In El Salvador haben heftige Niederschläge, die Erdrutsche und Überschwemmungen verursachen, bisher mindestens 30 Menschenleben gekostet. Mehrere Personen sind verschwunden. Inzwischen haben die zuständigen Stellen, die Generaldirektion für den Zivilschutz, das Rote Kreuz und verschiedene Nichtregierungsorganisationen über 20.000 Menschen in 77 Notunterkünften evakuiert. Dieselbe Generaldirektion hat für das ganze Land gelben Alarm ausgegeben, für die Küstenregionen orangenen Alarm und für das Munizip San Francisco Menéndez im westlichen Departement Ahuachapán (Einzugsgebiet des Rio Paz, der über weite Strecken die Grenze zu Guatemala bildet) roten Alarm. Bisher hat die Generaldirektion 246 Erdrutsche, 46 Überschwemmungen und 22 über die Ufer getretene Flüsse gezählt. Bei La Hachadura in Ahuachapán bleibt der Grenzübergang nach Guatemala geschlossen, weil der Rio Paz die Grenzbrücke überflutet hat.
Die Christliche Initiative Romero hat von zahlreichen Partnerorganisationen Hilferufe erhalten. Die Menschen in den Notunterkünften ebenso wie die, die noch auf dem teils überfluteten Land ausharren – oftmals aus Angst vor Plünderern – benötigen dringend Decken, Plastikplanen, Sanitärartikel, Medizin, Nahrung und Trinkwasser. Um die Regenopfer unterstützen zu können, benötigen wir Ihre Hilfe.
Bitte spenden Sie online oder per Überweisung auf das CIR-Konto unter dem Stichwort: „Regenopfer“. Danke!
Der Staat hat den Notstand im Land ausgerufen. Lesen Sie die spanische Erklärung der Regierung.
El Salvador ist weltweit das anfälligste Land für Naturkatastrophen!
Bedingt durch den Klimawandel wird das Unwetter, das momentan in ganz Mittelamerika zu Erdrutschen und Überflutungen führt, nicht das letzte sein.
Den aufschlussreichen Artikel von Toni Keppeler aus der taz am 18.10.11 finden Sie hier.


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