Neues aus der Region - Haiti
Gespenstische Ruinenlandschaften: Die Folgen des schweren Erdbebens in Haiti prägen überall das Bild. Foto: United Nations

Quo vadis? Politischer Neuanfang in Haiti?

Präsidentschaftswahlen 2011

Berlin, 21. April 2011, npl-la diaria Bis vor einigen Monaten war Michel Martelly vor allem als Interpret tanzbarer Popmusik bei jungen HaitianerInnen bekannt. Die politische Laufbahn des 50-jährigen begann mit seiner Präsidentschaftskandidatur. Wie seine Regierung aussehen wird, ist unklar. Fest steht jedoch, dass mit seiner Wahl die politische Führungsschicht abgestraft wurde. Dieser Ansicht sind zumindest einige Sozialwissenschaftler und Kenner der Situation.

Karten neu gemischt

Der Provisorische Wahlrat CEP (Consejo Electoral Provisional) gab bekannt, dass nach den vorläufigen Ergebnissen des zweiten Wahlgangs der Popsänger Michel Martelly als Gewinner aus den Wahlen hervorgeht. Damit endet ein für Haiti langer und schmerzhafter Prozess. Im ersten Wahlgang hatte Martelly nur den dritten Platz belegt und somit gar nicht zur Stichwahl antreten können.

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„Die politische Stabilisierung hat einen schweren Schlag erlitten“

Heiner Rosendahl berichtet aus der Katastrophenzone Haiti

Münster, 29. Januar 2010. Heiner Rosendahl, Vorstandsmitglied der Christlichen Initiative Romero, ist Mitarbeiter der UN-Mission in Haiti. Durch das schwere Erdbeben in Haiti wurde auch der Hauptsitz der Mission in Port-au-Prince, wo 200 bis 250 Mitarbeiter tätig waren, zerstört. Heiner Rosendahl hat die Katastrophe vor Ort miterlebt. Er blieb unverletzt und nahm bereits kurze Zeit nach dem Erdbeben wieder seine Arbeit für die Vereinten Nationen in Haiti auf.

Heiner Rosendahl hat uns einen persönlichen Bericht über die Ereignisse und die Situation in der Katastrophenzone Haiti übermittelt:

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