Andere Länder der Region - Honduras
Unter Soldatenstiefeln bleibt kein Raum für das Recht: Militärpatrouille in Honduras.

Generalstaatsanwalt seines Amtes enthoben

Institutionelle Krise nimmt kein Ende

Von Thelma Mejía

Tegucigalpa, 22. April (IPS) – In Honduras hat das Parlament den Generalstaatsanwalt und dessen Stellvertreter vorübergehend von ihren Aufgaben entbunden. Zwei Monate lang soll nun ein vierköpfiger Interventionsrat mit entsprechenden Vollmachten bessere Ergebnisse im Kampf gegen die Unsicherheit im Lande erzielen. Juristen zufolge ist der Vorgang verfassungswidrig und der zweifelhafte Versuch, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.

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Führender Kleinbauernaktivist in Honduras verhaftet

Von Johannes Schwäbl

Tegucigalpa, 11. Februar 2013 (amerika21.de) - Am vergangenen Freitag ist der honduranische Bauernaktivist Juan Ramón Chinchilla in der Krisenregion Bajo Aguán verhaftet worden. Chinchilla, Präsident der Kleinbauernorganisation MUCA, wurde bei einer Militär- und Polizeioperation in der Stadt Tocoa im Norden von Honduras festgenommen.

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Polizei und Militär Hand in Hand – Neues Gesetz erinnert an Zeiten des Kalten Krieges

Von Thelma Mejía

Tegucigalpa, 4. Februar 2013 (IPS) – Ein neues Gesetz lässt in Honduras die Erinnerung an die Doktrin der Nationalen Sicherheit aufleben, in deren Rahmen die USA in den 70er und 80er Jahren Militärdiktaturen in den lateinamerikanischen Ländern unterstützt hatte: Honduras will Polizei und Militär zusammenlegen.

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Verbrechen und Straflosigkeit

Eine Analyse zur Entwicklung der Gewalt-Kriminalität und dem Kampf um soziale Rechte in Honduras

Von Jutta Blume (Mitarbeit: Andrea Lammers)

4. Januar 2013 (Infoblatt Ökumenisches Büro) - Diese Analyse erscheint im halbjährlichen Infoblatt des Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit (München). Mit 91,6 Morden pro 100.000 Einwohner im Jahr 2011 ist Honduras eines der gefährlichsten Länder der Welt. Die Mordrate ist seit 2004 kontinuierlich gestiegen, auch wenn sie schon damals mit 32 Morden pro 100.000 Einwohner nicht gerade niedrig war.

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Wahrheitskommission: Der Putsch war ein Putsch

Staatliche Wahrheitskommission in Honduras legt Bericht vor und bestätigt Illegalität des Sturzes Zelayas. Kritik aus Demokratiebewegung an Beschönigungen.

Von Kerstin Sack

Tegucigalpa. In Honduras hat die von der De-facto-Regierung eingesetzte Wahrheitskommission (CVR) ihren Bericht über den Putsch gegen den damaligen Präsidenten Manuel Zelaya vorgelegt. Der ehemalige Vizepräsident Guatemalas, Eduardo Stein, der die "Kommission für Wahrheit und Versöhnung" koordiniert hatte, präsentierte im Beisein des amtierenden honduranischen Präsidenten Porfirio Lobo und des Generalsekretärs der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), José Miguel Insulza, das Ergebnis der staatlichen Wahrheitskommission.

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