Neues aus der Region - Mexiko
Grenzzaun Mexiko-USA: "Die neue Berliner Mauer"? Foto: CIR

Bundesstaat Morelos: Sexuelle Enthaltsamkeit statt Verhütungsmittel 

von Adriana Mújica M.

Mexiko-Stadt, 22. Januar 2012, cimac. Der Regierung im Bundesstaat Morelos scheint es an Anti-Empfängnis-Dienstleistungen für Heranwachsende zu mangeln. Stattdessen werde auf sexuelle Enthaltsamkeit gesetzt, kritisierte Patricia Bedolla Zamora, Koordinatorin des Lateinamerikanischen und Karibischen Komitees zur Verteidigung der Frauenrechte Cladem-Méxiko (Comité de América Latina y el Caribe para la Defensa de los Derechos de la Mujer).

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Migrantinnen: Haushälterinnen und anerkannte Arbeit

Mexiko-Stadt, 25. Oktober 2011, cimac. Die extreme Ungleichheit in Lateinamerika und die größer werdenden Einkommensunterschiede in der nordamerikanischen Gesellschaft haben ein unschönes Phänomen des 21. Jahrhunderts hervorgerufen: Den Anstieg bezahlter Hausarbeit, der mittellose Frauen aus Schwellenländern nachgehen.

Migrantinnen arbeiten in der Reinigungsbranche, Kinderbetreuung und Krankenpflege. Im Falle Mexikos handelt es sich um ungefähr zwei Millionen Frauen und Mädchen, die vom Land in die Stadt ziehen, ein Großteil davon Indigene. Weltweit werden 83 Prozent dieser informellen Arbeit von weiblichen und armen Arbeiterinnen verrichtet.

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Karawane von Müttern verschwundener MigrantInnen

Buenos Aires, 14. November 2011, púlsar-poonal.- Eine Gruppe von 33 Müttern aus den zentralamerikanischen Staaten Honduras, Nicaragua und El Salvador hat eine zweiwöchige Karawane durchgeführt, um nach ihren in Mexiko verschwundenen Söhnen und Töchtern zu suchen. Die Karawane begann am 30. Oktober und endete am 16. November. Die Frauen folgten der Route, die von zentralamerikanischen MigrantInnen genutzt wird, um in die Vereinigten Staaten zu gelangen.

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Karawane in den Süden

Mexiko-Stadt, 20. September 2011, la jornada-npl. Zu den sofort sichtbaren Ergebnissen der Karawane in den Süden (Caravana al Sur) gehört, dass sie eine sichtbare Verbindung zwischen alten Fällen von Machtmissbrauch und der neuen öffentlichen Unsicherheit hergestellt haben. Familien von Opfern des Schmutzigen Krieges, die Gerechtigkeit fordern, und indigene Gemeinden, die der Repression durch Paramilitärs und Armee ausgesetzt waren, trafen sich mit den Angehörigen derjenigen, die in Felipe Calderóns Krieg gegen den Drogenhandel verschwunden sind.

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Karawane für MigrantInnenrechte gestartet - “Paso a paso hacia la Paz”

Mexiko-Stadt, 25. Juli 2011, cimac. Unter dem Motto "Paso a paso hacia la Paz" (Schritt für Schritt hin zum Frieden) sind seit dem 23. Juli Mitglieder von Menschenrechtsorganisationen, soziale AktivistInnen, MigrantInnen und Familienangehörige von verschwundenen oder ermordeten MigrantInnen in Richtung Mexiko-Stadt unterwegs.

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„Historisches Urteil“ - Militärs müssen vor Zivilgerichte

Mexiko-Stadt, 11. Juli 2011, cimac-poonal-pulsar. Zum ersten Mal hat der Oberste Gerichtshof Mexikos SCJN (Suprema Corte de Justicia de la Nación) anerkannt, dass Militärtribunale nicht der richtige Ort sind, um Menschenrechtsverletzungen zu untersuchen, die höchstwahrscheinlich von Armeeangehörigen begangen wurden.

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Feminizid ist neuer Straftatbestand in Mexiko-Stadt

Buenos Aires, 01. Juli 2011, adital/cimac/púlsar. Am vergangenen 29. Juni hat die Legislative des Hauptstadt-Distrikts ALDS (Asamblea Legislativa del Distrito Federal de México) für die Einführung des Feminizids als speziellen Straftatbestand gestimmt. Damit sind Frauenmorde infolge von sexualisierter Gewalt jetzt in den Bundesstaaten Guerrero, Mexiko, Guanajuato, Morelos und Tamaulipas und Mexiko-Stadt eine eigene Straftatkategorie.

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Feminicidio.net – neues Internetportal zur Dokumentation dieses Verbrechens in Lateinamerika

Mexiko-Stadt, 18. April 2011, cimac. Angesichts des Fehlens offizieller Zahlen zu Fällen des Feminicidios sowie geringer Berichterstattung in den Medien haben spanische JournalistInnen die Internetseite Feminicidio.net eingerichtet. Diese soll die Gewalt aufgrund des Geschlechts in 21 Ländern des amerikanischen Kontinents dokumentieren.

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