Soziale Folgen und Menschenrechte
Foto: Guatemalan Human Rights Commission

Mad Mining

Der uruguayische Schriftsteller Eduardo Galeano zeichnet in „Die offenen Adern Lateinamerikas“ (1971) die Geschichte der Ausbeutung natürlicher Ressourcen von der Kolonialzeit bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts nach. Dem ersten Kapitel gibt er den Titel „Die Armut des Menschen als Ergebnis des Reichtums des Bodens“. Heute wird dieser scheinbar paradoxe Zusammenhang oft als Ressourcenfluch oder Ressourcenfalle bezeichnet. Die Konzentration der Wirtschaft auf den Abbau von Rohstoffen verursacht aber nicht nur die Verarmung weiter Teile der Bevölkerung sondern auch Korruption, sklavenähnliche Arbeitsbedingungen und gewaltsam ausgetragene Konflikte. Die Leidtragenden sind fast immer die verwundbarsten Bevölkerungsteile. Was steckt dahinter?

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