Mujeres Transformando
Heimarbeiterinnen organisieren sich.
Näherinnen organisieren sich in Heimarbeit.

Arbeitsrechte sind nicht verhandelbar

Mujeres Transformando unterstützt Frauen in Bekleidungsfabriken

Ein großer Teil der Frauen in El Salvador hat nicht viele Möglichkeiten bei der Berufswahl. Oftmals arbeiten sie als Straßenverkäuferinnen von Tortillas und Kaugummis oder als Hausangestellte. Beide Tätigkeiten garantieren kein festes Einkommen. Bei Arbeitsausfall gibt es kein Geld. Für viele Frauen bleibt als einzige Möglichkeit einer festen Beschäftigung die Arbeit als Näherin in einer Weltmarktfabrik (Maquila). Ein Knochenjob, bei dem Arbeitsrechte wenig zählen.

Die Frauenorganisation Mujeres Transformando („Frauen, die verändern“) kämpft für die Rechte der Arbeiterinnen. Die Mitarbeiter*innen der Organisation unterstützen Maquila-Arbeiterinnen in der Organisierung und informieren sie über ihre Arbeitsrechte. Mujeres Transformando arbeitet in dem Departamento Santo Tomás, südlich von San Salvador. In diesem Gebiet arbeiten ca. 40 Prozent der Maquila-Beschäftigten in einer sogenannten Freien Produktionszone. Die Mehrheit der Arbeiter*innen sind Frauen. An diese Frauen, die oftmals in Armut leben, richten sich die Aktivitäten von Mujeres Transformando. Sie bilden die Frauen aus, sich gegen Arbeitsrechtsverletzungen zu wehren. Ein Teil der Frauen, der an Schulungen teilgenommen hat, unterstützt später die Arbeit von Mujeres Transformando als Promotorinnen. Sie klären ihre Freundinnen, Nachbarinnen und Kolleginnen über ihre Arbeitsrechte auf. Zudem erstellen sie Studien und Berichte über Arbeitsrechtsverletzungen in den verschiedenen Fabriken. Es ist ihnen wichtig, die produzierenden Marken zu benennen und die Missstände öffentlich zu machen – um Druck auf die Verantwortlichen auszuüben.

Mujeres Transformando unterstützt aber auch Frauen, die den großen Bekleidungsfabriken von zuhause aus zuarbeiten. Die als Bordadoras bekannten HeimarbeiterInnen fertigen Stickarbeiten an. Ausbeutung ist an der Tagesordnung. So geht es ihnen oft noch schlechter, als den Arbeiter*innen in den Maquilas. Unter welchen Bedingungen die Bordadoras in El Salvador arbeiten, zeigt der folgende spanischsprachige Film.

Arbeitsrechte sind nur ein Schwerpunkt der Frauen von Mujeres Transformando. Als feministische Organisation zielt Mujeres Transformando auch darauf ab, die Ungleichheit und Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern zu beheben. Dazu zählt auch das gravierende Problem der Gewalt gegen Frauen. Mujeres Transformando setzt dem Sensibilisierung entgegen. Außerdem bietet die Organisation psychologische und juristische Unterstützung für Frauen mit Gewalterfahrungen an.

Die Christliche Initiative Romero (CIR) unterstützt Mujeres Transformando seit 2006. Die Zusammenarbeit mit Mujeres Transformando war bereits sehr fruchtbar. So konnte die CIR die Recherchen zur Fabrik Ocean Sky im Rahmen der Forderungen der Kampagne für Saubere Kleidung aufbereiten und erheblichen Druck auf Adidas ausüben. Die CIR will Mujeres Transformando auch weiterhin in ihrer wichtigen Arbeit unterstützen.

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Ihr Ansprechpartner

Maik Pflaum

Länderreferent
El Salvador
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandpflaumnoSpam@ci-romero.de 

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