Coordinadora Nacional de Viudas de Guatemala/CONAVIGUA
Jugendliche lernen in Workshops ihre Rechte kennen.
Jugendliche lernen in Workshops ihre Rechte kennen.

Jugend mit Hoffnung

Mojomayas wollen nicht tatenlos zusehen

Ihnen fehlt der Zugang zu Bildungsmöglichkeiten. Die Arbeitslosigkeit unter ihnen ist hoch. Die, die einen Job haben, verdienen kaum genug zum Überleben. Ihre Perspektivlosigkeit nimmt zu. Sie schließen sich Jugendbanden an, sind zugleich Opfer und Täter von Gewalt. Sie schlagen sich mit zwielichtigen Geschäften durch. Kurzum: Sie leben in tagtäglicher Unsicherheit. In diesen Verhältnissen wachsen viele Jugendliche in Guatemala heran, nicht selten jene mit indianischen Wurzeln.

Die Mojomayas aus verschiedenen Teilen des Hochlandes in Guatemala (Movimiento de Jóvenes Mayas, deutsch: Bewegung der Maya-Jugend) kämpfen gegen die Perspektivlosigkeit an, wollen die Ungerechtigkeiten nicht tatenlos hinnehmen. Die Maya-Jugendlichen haben sich zu einer Jugendbewegung zusammengeschlossen, um ihre individuellen und kollektiven Rechte einzufordern. Sie setzen ein Zeichen für die Wahrnehmung von und den Respekt gegenüber Mayas in der Öffentlichkeit. Sie schließen sich in lokalen Gruppen zusammen, fordern Partizipation und Ausbildungsmöglichkeiten, um sich eine bessere Zukunft zu sichern. Sie treten auf kommunaler, regionaler und nationaler Ebene für ihre Interessen ein und wollen einen Wandel erreichen, damit die Benachteiligungen sozialer und ethnischer Art, denen sie ausgesetzt sind, endlich ein Ende finden. 

Die Jugendbewegung Mojomayas, die im Kontext der nationalen Koordination indianischer Frauen und Witwen (CONAVIGUA) organisiert ist, hat einen ihrer größten Erfolge mit der Durchsetzung des Gesetzes für den Zivildienst erlebt. Dieses Gesetz war wichtig, um nach dem bürgerkriegsähnlichen bewaffneten Konflikt in Guatemala (1960 bis 1996) einen Schritt hin zur Zivilisierung der Gesellschaft zu erreichen. Zusammen mit der nationalen Jugendbewegung tritt Mojomayas dafür ein, dass für Jugendliche und ihre Entwicklung mehr Budgetmittel zur Verfügung gestellt werden und z.B. Freizeitzentren gebaut werden. In vielen Gemeinden gibt es Mojomayas-Gruppen, in denen Jugendliche auch ihre beginnenden politischen Interessen artikulieren und somit ein Zeichen gegen die Hoffnungslosigkeit setzen. Dies kann ein wichtiger Weg sein, um nicht in die Krallen der Mara-Jugendbanden zu geraten.

Die Christliche Initiative Romero (CIR) unterstützt die Mojomayas auf ihrem Weg in eine bessere Zukunft, so dass sie in der Lage sind, für ihre Altersgenossen Workshops und Schulungen zu Jugendrechten durchzuführen.

Bitten helfen Sie der Jugendbewegung Mojomayas mit einer Spende online unter nachstehendem Spendenformular oder per Überweisung unter dem Spendenstichwort „Mojomayas“.

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Ihr Ansprechpartner

Albrecht Schwarzkopf

Länderreferent
Guatemala
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandschwarzkopfnoSpam@ci-romero.de

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