Asociación de Mujeres en Solidaridad/AMES
In Schulungen werden die Maquila-ArbeiterInnen über ihre Rechte informiert.
In Schulungen werden die Maquila-Arbeiter*innen über ihre Rechte informiert.

Ein Gefühl von Zusammengehörigkeit entwickeln

AMES kämpft für die Rechte von Frauen in der Maquila-Industrie 

Die Weltmarktfabriken sind für Frauen in Guatemala ein wichtiger Arbeitgeber. Doch die Bedingungen, unter denen die Arbeiterinnen in einem Großteil der sogenannten Maquilas tagaus, tagein schuften, verletzen die Würde der Arbeiter*innen und stellen zudem eine gesundheitliche Bedrohung dar.

Die Frauensolidaritätsgruppe AMES (Asociación de Mujeres en Solidaridad) hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die Arbeiterinnen über ihre Rechte zu informieren und sie in ihrem Kampf für Gerechtigkeit zu stärken und zu unterstützen. AMES ist mit ihren Promotorinnen und Unterstützerinnen in verschiedenen Stadtteilen und Vororten der Hauptstadt Guatemalas vertreten, da sich dort die Mehrheit der Maquila-Fabriken des Landes befindet. Bei ihrer Arbeit setzt AMES weitestgehend auf die Durchführung von Gesundheitsprogrammen. Diese Programme finden sowohl in den Maquila-Betrieben als auch auf Gemeindeebene statt. Sie haben einen organisierenden Charakter und orientieren sich an konkreten Interessen der Frauen. Auf dieser Basis gelingt es AMES, in den Bereich der ansonsten schwer zugänglichen Arbeitszentren, die überdies in fast allen Fällen in Guatemala gewerkschaftsfrei sind, zu gelangen. Die bewusstseinsbildenden Gesundheits-Kurse verfolgen zusätzlich das Ziel, die Frauen über ihre Arbeitsrechte zu informieren. Zudem bieten die Treffen die Möglichkeit eines Erfahrungsaustausches und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl.

AMES engagiert sich in Guatemala auch in der Koordination der zur Maquila-Industrie arbeitenden Gruppen, in der vor allem Coverco (Comisión de Verificación de Códigos de Conducta) sowie die Maquila-Frauengruppe vom Menschenrechtszentrum CALDH und die Gruppe CEADEL aus Chimaltenango aktiv sind. Ferner arbeitet AMES im Solidaritätsnetzwerk für Maquila-Arbeiterinnen (Red centroaméricana en Solidaridad con las trabajadoras de las maquilas) als Vertretungsorganisation für Guatemala mit. Mitglieder dieses Netzwerkes sind u.a. die Organisationen ORMUSA aus El Salvador und MEC aus Nicaragua, die gleichermaßen seit vielen Jahren Partnern der Christlichen Initiative Romero (CIR) sind. AMES wurde 1996 von Rosa Escobar gegründet, die bis heute die Vorsitzende der Organisation ist.
 
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Ihr Ansprechpartner

Albrecht Schwarzkopf

Länderreferent
Guatemala
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandschwarzkopfnoSpam@ci-romero.de

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