Ixqik
Gemeinsam für die Gleichberechtigung der Frau.
Gemeinsam für die Gleichberechtigung der Frau.

Kampf für mehr Gerechtigkeit

Ixqik-Frauen bieten konkrete Unterstützung

In den ländlichen Regionen Guatemalas, wie zum Beispiel in der Petén-Provinz, sind Frauen aufgrund der oft sehr stark ausgeprägten tradierten Rollenverhältnisse in höherem Maße der Gewalt von Männern ausgesetzt als in urbanen Zentren. Die patriarchalischen Strukturen gelten als eine der Hauptursachen für Gewalt gegen Frauen.

Die Frauenorganisation Ixqik in der Petén-Provinz hat sich zum Ziel gesetzt, gegen die patriarchalischen Verhältnisse anzugehen, Frauen in Bewussteinsbildungsprozessen zu unterstützen, die Rollengleichheit der Frauen zu betonen und gezielt gegen Gewalt vorzugehen. Der Respekt gegenüber Frauen sowohl innerhalb der Familie als auch auf Gemeindeebene soll wachsen. Praktiken, Gewohnheiten, und Gesetze, welche eine Herabwertung von Frauen fördern, sollen durchbrochen und abgeschafft werden.

Daher thematisieren die Ixqik-Frauen auch die patriarchalische Dominanz von Männern im ökonomischen Bereich. Nicht selten nutzen Männer ihre hier bestehende Vorherrschaft aus und setzen Frauen physisch und psychisch unter Druck. Inzwischen ist es der guatemaltekischen Frauenbewegung gelungen, dass das Parlament Gesetze zum Schutz von Frauen vor (innerfamiliärer) Gewalt verabschiedete. Doch allzu oft kommen sie nicht zur Anwendung, einerseits aus Mangel an Umsetzungswillen und aufgrund bestehender Rollenmuster, andererseits wegen fehlender Mittel der Justiz. Die Ixqik-Frauen kämpfen sowohl für die Umsetzung dieser Gesetze als auch für die physische und psychische Integrität der Frauen, damit sie ein Leben frei von Gewalt führen können. Ixqik entwickelt Bildungsprogramme für Frauen in der Region Petén und führt Kurse zur reproduktiven Gesundheit von Frauen durch. Gleichzeitig sieht es Ixqik als erforderlich an, auch die politische Partizipation der Frauen in Gemeinden zu stärken, sodass auch sie an öffentlichen Entscheidungen in den Gemeinderäten teilnehmen können.

Um dies zu erreichen, arbeiten die Ixqik-Frauen direkt mit Frauengruppen verschiedener Gemeinden des Petén wie auch mit der dortigen Frauenpastoral zusammen. In Gruppenarbeit werden die Ursachen von Gewalt aufgedeckt und Präventionsmaßnahmen besprochen. Die Ixqik-Frauen bieten individuelle Betreuung für Frauen an, die Gewalterfahrungen machen mussten. Zur Betreuung zählen Hausbesuche, psychologische und rechtliche Beratung sowie die Begleitung beim Gang zur Polizei. Eingerichtet wurde außerdem ein Notfall-Fonds für Frauen, um in dringendsten Fällen augenblicklich reagieren zu können. Die Ixqik-Frauen machen das Thema Gewalt durch Öffentlichkeitsarbeit publik und führen Lobbyarbeit im regionalen Entwicklungsrat, bei den Justizbehörden und beim Gouverneur des Petén durch.

Die Christliche Initiative Romero (CIR) unterstützt die Arbeit der Ixqik-Frauen und ihren mutigen Einsatz gegen Gewalt gegen Frauen.

Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Ixqik-Frauen mit einer Spende online unter nachstehendem Spendenformular oder per Überweisung unter dem Spendenstichwort „Ixqik-Frauen“.

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Ihr Ansprechpartner

Albrecht Schwarzkopf

Länderreferent
Guatemala
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandschwarzkopfnoSpam@ci-romero.de

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