Centro Humbold
Protestmarsch gegen ein Bergbauprojekt in Nicaragua.
Protestmarsch gegen ein Bergbauprojekt in Nicaragua. Foto: CENIDH

Regional und international für Menschenrechte im Bergbausektor!

Ein Programm zur Stärkung und Vernetzung der Zivilgesellschaft

Der Bergbau ist seit Beginn der 1990er in Mittelamerika auf dem Vormarsch und verbraucht enorme Mengen an Land und Wasser. Der Abbau von Gold und anderen Metallen in Tagebauen hat nicht nur aufgrund der hochgiftigen Zyanidlaugung gravierende Umweltfolgen. Er führt auch zu sozialen Konflikten, die nicht selten in Gewalt münden. In El Salavador, Guatemala, Honduras und Guatemala unterstützen Organisationen betroffene ländliche Gemeinden in ihrem Widerstand. Sie versuchen bestehende Bergbaugesetze zu ändern und fordern von transnationalen Bergbauunternehmen die Einhaltung der Menschenrechte ein. Doch die den Bergbau unterstützenden Kräfte in Politik und Wirtschaft sind stark. Vor allem in den letzten Jahren ist die gezielte Ermordung von Aktivist*innen leider zu einer üblichen Terrorstrategie geworden. Um Mensch und Natur vor rücksichtslosen Formen des Bergbaus zu schützen, hat die CIR ein regionales Programm zur Stärkung zivilgesellschaftlicher Organisationen angestoßen. Das Ziel des Programms ist es nicht nur, einzelne Organisationen in den Ländern gezielt finanziell zu unterstützen. Es soll auch die regionale Vernetzung und Solidarität zwischen den Organisationen in den einzelnen Ländern gefördert werden - ein Aspekt, der bisher weitgehend fehlte. Auf diese Weise können die Organisationen Erfahrungen über ihre Umwelt- und Menschenrechtsarbeit austauschen und sind auch auf internationaler Ebene gestärkt, wenn es darum geht, von transnationalen Konzernen verantwortungsvolles Handeln einzufordern. Das Centro Humbold ist als eine von vier Organisationen Teil des Programms:

Auf der Grundlage solider Forschungsarbeit setzt sich das Centro Humboldt für einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen ein. Im Zusammenhang mit dem Bergbau betreibt das Centro Humboldt politische Lobbyarbeit und unterstützt Gemeinden, indem sie sie über die Folgen des Bergbaus aufklärt und sie juristisch begleitet.

Mehr über das Programm zu Bergbau, Umwelt und Menschenrechten in Mittelamerika

Ich möchte das Centro Humbold mit einer Spende unterstützen!

  • Logo des Cnetro Humbold
  • Facebook Button

Ich möchte das Centro Humbold unterstützen!

Ihr Ansprechpartner

Thomas Krämer

Thomas Krämer-Broscheit

Länderreferent für Nicaragua
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandkraemernoSpam@ci-romero.de

Geprüft + empfohlen

Das DZI bescheinigt der Christlichen Initiative Romero einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.

SPENDENKONTO

IBAN:
DE67 4006 0265 0003 1122 00
BIC: GENODEM1DKM
Darlehnskasse Münster

© 2017 Christliche Initiative Romero e.V.