Centro de Mujeres de Masaya

Gewalt macht krank

Das Centro de Mujeres in Masaya kämpft für die Gesundheit von Frauen

Innerfamiliäre und sexuelle Gewalt sind Probleme, die viele Frauen in Nicaragua betreffen. Oftmals wird bei Gewalterfahrungen übersehen, dass sie viele Frauen nicht nur psychisch, sondern auch körperlich krank machen. Eine große Gefahr ist dabei auch die Übertragung von Geschlechtskrankheiten wie z.B. HIV und AIDS.

Das Centro de Mujeres de Masaya (dt.: Frauenzentrum von Masaya) klärt Frauen und Mädchen in gebärfähigem Alter zu diesen Themen und den entsprechenden Gefahren auf. Mit seinem von der Christlichen Initiative Romero (CIR) finanzierten Projekt sprechen die Frauen des Centro besonders Hausfrauen an, da sie oftmals vom öffentlichen Bildungswesen ausgeschlossen sind. Um nun diese Bildungsarbeit zu übernehmen, machen die Frauen vom Zentrum Hausbesuche und organisieren Foren mit den kommunalen Behörden. Dadurch erhalten Frauen Kontakte und Einflussmöglichkeiten auf Entscheidungsträger*innen und können so letztendlich auch einen Beitrag zur Verbesserung der rechtlichen Situation der Frauen in Nicaragua leisten. Eine weitere Zielgruppe sind auch Frauen aus Kirchengemeinden, da sie eine wichtige Multiplikator*innenfunktion einnehmen, bisher aber wenig über Gewalt und Geschlechtskrankheiten wissen. Um dem abzuhelfen, verteilt das Centro Bildungsmaterial bspw. zu Verhütung und dem Gebrauch von Kondomen.

Die CIR hat eine sehr lange Verbindung zum Centro de Mujeres. Seit 1991 unterstützt sie durchgängig Projekte des Centro. Damit existiert die Kooperation fast so lange wie das Centro selbst. Es gründete sich 1990, um zum Empowerment und der Partizipation der Frauen in Nicaragua beizutragen. Dazu zählen auch die Überwindung der Gewalt und die Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit. Um letzteres zu verwirklichen, ist es notwendig, die reproduktiven Rechte der Frau sicherzustellen. Jede Frau soll die Freiheit haben, darüber zu entscheiden, ob sie Kinder haben möchte oder nicht. Um all dies zu erreichen, arbeitet das Centro in den Bereichen Psychologie, Medizin und Bildung. Das Centro ist auch in lokalen und nationalen Bündnissen aktiv, koordiniert die städtische Kommission zum Kampf gegen AIDS und ist Mitglied der Städtischen Kinder- und Jugendkommission.

Bitte unterstützen Sie die Arbeit des Frauenzentrums mit einer Spende online unter nachstehendem Spendenformular oder per Überweisung unter dem Spendenstichwort „Frauengesundheit Nicaragua“.

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Ihr Ansprechpartner

Thomas Krämer

Thomas Krämer-Broscheit

Länderreferent für Nicaragua
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandkraemernoSpam@ci-romero.de

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