Centro Nicaragüense de Derechos Humanos/ CENIDH

Immer vor Ort, wenn Unrecht geschieht

CENIDH begleitet und unterstützt Opfer von Menschenrechtsverletzungen

Nein, leicht ist die Arbeit nicht: „Schritt für Schritt werden uns Hindernisse in den Weg gelegt“, berichtet Vilma Nuñez, die Vorsitzende des Centro Nicaragüense de Derechos Humanos (CENIDH, dt.: Nicaraguanisches Zentrum für Menschenrechte). Grund dafür ist, dass die kritische Sichtweise von CENIDH auf die politische Lage in Nicaragua von der Regierung als Opposition gewertet wird. Die Folge: Repressalien. Nicht nur CENIDH ist betroffen, sondern auch Journalist*innen und Zeitungen, Demonstrant*innen und die Frauenbewegung – alle, die mit der aktuellen Politik nicht einverstanden sind. Durch Verleumdungskampagnen bis hin zu physischer Gewaltanwendung sind die grundlegenden Rechte auf freie Meinung und Versammlungsfreiheit in Nicaragua akut bedroht.

Über 25 Jahre Unterstützung vor Gericht und in der Öffentlichkeit

Seit 1990 setzt sich CENIDH für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen ein, berät sie, begleitet sie vor Gericht und greift die Fälle in der Öffentlichkeit auf. Harte, praktische Arbeit. „Der Schreibtisch ist nicht der beste Ort, um die Menschenrechte zu verteidigen“, lautet Nuñez’ Motto. CENIDH ist vor Ort, wenn Frauen am 8. März ihre Rechte einfordern oder Oppositionelle gegen eine erneute Präsidentschaftskandidatur Daniel Ortegas marschieren. CENIDH hält Kontakte zur Polizei und versucht, Eskalationen zu verhindern. Ein wichtiger Bestandteil der Organisation ist auch das Promotor*innennetzwerk. Dabei handelt es sich um zirka 1000 Freiwillige, die von CENIDH im Bereich der Menschenrechte geschult werden und dadurch Verstöße gegen die Menschenrechte erkennen und an CENIDH weiterleiten können. Gleichzeitig sind sie in der Lage, ihre Mitbürger*innen über ihre Rechte aufzuklären.

Die Christliche Initiative Romero (CIR) unterstützt CENIDH unter anderem über das BMZ-Projekt gegen innerfamiliäre Gewalt in ihrem Kampf gegen Gewalt gegen Frauen und Kinder sowie bei der Durchführung von Schulungen für Promotor*innen. Außerdem wird seit 2003 der jährliche Menschrechtsbericht, den CENIDH erstellt, ausschließlich von der CIR finanziert. Dieses wichtige Dokument gibt einen Überblick, wie es um die Menschenrechte in Nicaragua bestellt ist. Es wird international als Referenz genutzt.

Transparenz und Schutz für die Beschützer*innen

Die kritische Begleitung der politischen Entwicklungen in Nicaragua ist unerlässlich. Die Menschenrechtsorganisation CENIDH ist mit ihrem unparteiischem Engagement, ihrem anerkannten juristischen Sachverstand und dem landesweiten Netzwerk lokaler Promotor*innen dafür auch in schwierigen Situationen bestens gerüstet.

Zum Beispiel vermittelt sie beim Konflikt zwischen indigenen Gemeinden an der Atlantikküste und Kolonisten von der Pazifikküste, die mit zwielichtigen Methoden in Besitz von Landtiteln der Indigenen gelangen. CENIDH trägt dazu bei, dass dieser Konflikt, der schon zahlreiche Menschenleben gekostet hat, friedliche Lösungen findet.“

Zur aktuellen Lage der Menschenrechtsverletzungen gegenüber Indigenen und Umweltaktivist*innen

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Ihr Ansprechpartner

Thomas Krämer

Thomas Krämer-Broscheit

Länderreferent für Nicaragua
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandkraemernoSpam@ci-romero.de

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