Gemeinschaftsprojekt: Gegen Gewalt in Nicaragua
Öffentlicher Demonstrationszug gegen Gewalt an Frauen.
Öffentlicher Demonstrationszug gegen Gewalt an Frauen.

Das Schweigen brechen – die Opfer schützen

Die Gewalt gegen Frauen und Kinder bekämpfen - sieben Partnerorganisationen kooperieren in einem integralen Programm

Frauen in Nicaragua haben mit vielem zu kämpfen – am schwersten ist ihr Kampf gegen die Gewalt, die sie tagtäglich durch ihre Männer erleben. Neben Frauen sind auch Kinder häufig von innerfamiliärer Gewalt und sexuellem Missbrauch betroffen. Der nicaraguanische Staat hat es bis heute nicht geschafft, diese Probleme effektiv anzugehen und zu verringern. Im Gegenteil – die vorherrschende Straflosigkeit verschärft das Problem. Aus diesem Grunde sind zivilgesellschaftliche Organisationen besonders gefragt, den Opfern von Gewalt zu helfen. Das Programm gegen innerfamiliäre Gewalt, welches die Christliche Initiative Romero (CIR) mit der Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchführt, bündelt und unterstützt die Arbeit von sieben Organisationen in ihrem Kampf gegen Gewalt.

Das Projekt unterstützt die Partnerorganisationen bei der psychologischen und juristischen Betreuung der Gewaltopfer, stellt aber auch Mittel für die Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit zur Verfügung. Frauen können an Schulungen bspw. zu Hühnerzucht und Landwirtschaft teilnehmen. So haben sie die Möglichkeit, sich unabhängig von ihrem Aggressor ein neues Leben aufzubauen und auch ihren Kindern neue Chancen zu ermöglichen.

Das nicaraguanische Menschenrechtszentrum (CENIDH), die Bewegung „María Elena Cuadra“ (MEC), das Frauenkollektiv von Masaya, Aguas Bravas, der Club Infantil in Jinotega, das Frauenhaus von Bocana de Paiwas und das Frauenzentrum von Masaya haben alle ihren eigenen Schwerpunkt bei der Bekämpfung der Gewalt. Es darf aber keiner der genannten Unterstützungsmomente fehlen. Denn eine Frau, die beispielsweise psychologische Betreuung erhält, aber von ihrem ehemaligen Partner weiterhin gewalttätig bedroht wird, hat oftmals keine Chance, sich alleine gegen die vorherrschende Untätigkeit der Justiz zu wehren. Gleichzeitig ist sie oftmals wirtschaftlich abhängig, da sie sich zu Hause um die Kinder kümmert. Aus Sorge um die Zukunft ihrer Kinder zeigen viele Frauen die Täter nicht an.

Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Organisationen im Anti-Gewalt-Projekt mit einer Spende online unter nachstehendem Spendenformular oder per Überweisung unter dem Spendenstichwort „Innerfamiliäre Gewalt Nicaragua “ und geben Sie den Frauen und Kindern, die Opfer von Gewalt wurden, somit eine Perspektive für die Zukunft.

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Ihr Ansprechpartner

Thomas Krämer

Thomas Krämer-Broscheit

Länderreferent für Nicaragua
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandkraemernoSpam@ci-romero.de

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