María Elena Cuadra/MEC

Lokale Unterstützung für Frauen in der globalen Bekleidungsindustrie

Die Frauenbewegung María Elena Cuadra setzt sich für Arbeitsrechte ein

Für viele nicaraguanische Frauen sind die Bekleidungsfabriken die einzige Möglichkeit, einen Arbeitsplatz zu finden. Doch die Zustände in den Fabriken sind oft unerträglich: Lärm, Hitze, schlechtes oder gar kein Trinkwasser, verbale und teilweise sogar körperliche Misshandlungen, hoher Arbeitsdruck. Auch Sozialbeiträge oder gesetzmäßige Entschädigungen bei Entlassungen werden nicht immer gezahlt. Von Hungerlöhnen, die nicht ausreichen, um die Grundbedürfnisse der Familie zu decken, ganz zu schweigen.
Die Frauenbewegung María Elena Cuadra (MEC) unterstützt die Fabrikarbeiter*innen in ihrem Kampf gegen Arbeitsrechtsverletzungen. Die Arbeiter*innen erhalten Schulungen, in denen sie informiert werden, welche Leistungen ihnen laut Gesetz zustehen und wie sie diese geltend machen können. Somit lernen die Frauen, sich selbst zu helfen. Zudem bietet das MEC den Arbeiter*innen kostenlose Rechtsberatung im Falle von unbegründeten Kündigungen und Fabrikschließungen an. Mit hoher Erfolgsrate vertreten Anwältinnen vom MEC seit Jahren Fabrikarbeiter*innen in Einzel- oder Gruppenklagen bei Verhandlungen vor Gericht.  Das MEC ist als Arbeiter*innenorganisation Teil der „Mesa Tripartita“, einem Verhandlungsgremium mit dem Arbeitsministerium und Fabrikbetreibern und nimmt hier Einfluss darauf, dass diese ihren sozialen Pflichten als Arbeitgeber nachkommen. Gerade die Abfindungszahlungen im Falle von Entlassungen sind für die ArbeiterInnen enorm wichtig: Sie ersetzen die fehlende Arbeitslosenversicherung. Denn ohne Arbeit lebt man in Nicaragua von der Hand in den Mund. Das MEC vertraut in seiner Arbeit auf ein Netz aus hunderten ehrenamtlichen Promotorinnen, die in den Bekleidungsfabriken und den Gemeinden, in denen die Arbeiterinnen wohnen, vertreten sind.

Außerdem setzt sich die Organisation seit Jahren für die Rechte der Hausarbeiterinnen ein, die auch in Nicaragua oft im Verborgenen ausgebeutet werden. In der Ausgabe 1/2014 der presente zum Thema "Hausarbeiterinnen in Lateinamerika und Weltweit" erschien ein Artikel über die Arbeit von MEC in diesem Bereich.

Das MEC wird seit 1995 von der CIR in seinem Kampf gegen Arbeitsrechtsverletzungen unterstützt. Bitte unterstützen Sie mit einer Spende die Arbeit des MEC online unter nachstehendem Spendenformular oder per Überweisung unter dem Spendenstichwort „ MEC Nicaragua “.

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Ihr Ansprechpartner

Thomas Krämer

Thomas Krämer-Broscheit

Länderreferent für Nicaragua
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandkraemernoSpam@ci-romero.de

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