Über die Kampagne
SupplyChainge – Make Supermarkets Fair

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair


Zur offiziellen Kampagnenseite www.supplychainge.org

Supermärkte setzen in den vergangenen Jahren verstärkt auf Eigenmarken. Schon dieses Jahr wird ihr Anteil am globalen Lebensmittelhandel 40% betragen. Kund*innen greifen gezielt zu Eigenmarken, da diese im Vergleich zu den etablierten Marken günstiger sind. Doch der Preis dafür ist oft ein großer Druck auf die Lieferant*innen, der im Extremfall zu Preisdumping und Ausbeutung der Menschen, die die Waren produzieren, führt. Die Supermärkte haben durch ihre hohen Umsatzzahlen eine große Marktmacht und fördern unfaire Handelsbedingungen.

Beispiele dafür sind:

  • einseitige Senkung der Preise ohne Absprache mit den Lieferbetrieben
  • Rückwirkende Änderung der Vertragsbedingungen
  • Übermäßige Verlagerung von Kosten und Risiken auf Lieferanten
  • Unfaire Beendigung der Lieferbeziehung
  • Kurzfristige Änderung der Bestellung
  • Drohung, die Handelsbeziehung zu beenden, wenn anspruchsvolle Anforderungen nicht erfüllt werden
  • Berechnung überhöhter Strafen wenn Liefermengen nicht erfüllt werden


Diese Geschäftspraktiken sind nur wenigen bekannt. Deshalb wollen wir mit der Kampagne SUPPLY CHA!NGE etwas Licht ins Dunkel bringen und die Konsument*innen über die bestehenden Probleme informieren. Denn wenn Eigenmarken fairer produziert würden, hätte das positive Auswirkungen auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen und auf die Umwelt des globalen Südens.

Unser Ziel ist es:

  • Die Arbeitsbedingungen im globalen Süden für die Arbeiter*innen zu verbessern
  • Dass die Löhne so angepasst werden, dass die Menschen davon auch leben können
  • Einkaufspraktiken zu verbessern, damit sich die Arbeitsbedingungen entlang der Lieferketten verbessern können
  • Transparenz entlang der Lieferketten der Supermärkte zu schaffen
  • Die Arbeiter*innen entlang der Lieferketten bei der Organisation zu unterstützen und sich solidarisch mit ihnen zu sein
  • Konsumgewohnheiten in Europa verbessern
  • Ökologische Standards im globalen Süden verbessern
  • Umweltbelastung in der Produktion von Lebensmitteln verringern
  • Die Produktion von nachhaltigeren Lebensmitteln zu fördern
  • Die Auswirkungen der Lebensmittelproduktion auf die Umwelt zu messen und offenzulegen
  • Dass auch Regierungen in den Produktions- und in den Konsumländern in diesen Prozess eingebunden werden

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Kampagnenseite www.supplychainge.org

Ihre Ansprechpartnerin

Portrait von Sandra Dusch Silva

Sandra Dusch Silva

Arbeitsrechte, Ethischer Konsum, Supermärkte,
Grüne Mode

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Peter Knobloch

Peter Knobloch

Supermarkt-Kampagne
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Anil Shah

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Thorsten Moll

Ethischer Konsum, Supermärkte, Kampagne für Saubere Kleidung
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