Digitale Aktionstagung „Von Fast zu Fair Fashion“

11:30 bis 17:00 Uhr / 26.09.2020
Online

Fast Fashion ist günstig und ständig verfügbar. Doch den Preis dafür zahlen Mensch und Umwelt. Die Corona-Krise macht die Missstände im System Fast Fashion sichtbarer denn je. Die unfairen Einkaufspraktiken und das verantwortungslose Verhalten der Modemarken sind dafür verantwortlich, dass Millionen von Arbeiter*innen in Nähfabriken weltweit ihren Arbeitsplatz verloren haben. Doch was haben wir als bewusste Verbraucher*innen damit zu tun? Die Corona-Krise zeigt uns, dass wir auch ohne Shopping durch den Alltag kommen. Muss es der wöchentliche Bummel durch die Einkaufsstraße sein oder geht es auch anders und welche Macht haben wir gegenüber den Modemarken? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns bei unserer digitalen Aktionstagung „Von Fast zu Fair Fashion“.

Wir laden zum Austausch ein. Gemeinsam mit Aktivistin Tansy E. Hoskins aus London und weiteren Expert*innen können Sie sich mit den wahren Kosten der Fast Fashion auseinandersetzen, Alternativen für den Konsum sowie Möglichkeiten, politisch aktiv zu werden, kennenlernen! Die Teilnahme ist kostenlos.

Ankündigungsbild Fast Fashion Tagung

Ablauf:
11.30 Uhr – Grab a Coffee: Begrüßung & Vernetzung von Aktiven und Konsument*innen

12 Uhr – Input zu den Folgen von Fast Fashion und den Möglichkeiten eines Lieferkettengesetzes von Isabell Ullrich, Koordinatorin der Kampagne für Saubere Kleidung, und Christian Wimberger, CIR-Referent für Unternehmensverantwortung

12.40 Uhr – Input von Tansy E. Hoskins, Aktivistin aus London und Autorin von Das antikapitalistische Buch der Mode und Foot Work (Übersetzung Englisch-Deutsch)

13.30 Uhr – Mittagspause

14.30 Uhr – interaktives Programm

a) Buchvorstellung & Diskussion: Was unsere Schuhe der Welt antun, erfahren Sie von Tansy E. Hoskins und erhalten Einblicke in ihre brandaktuelle Recherche zum Thema. (Englisch)

b) Crashkurs Lieferkettengesetz: Wie man mit Politiker*innen ins Gespräch kommt, erarbeiten Sie mit CIR-Referent Christian Wimberger.

c) Workshop Label-Labyrinth: CIR-Referentin Sandra Dusch Silva weist den Weg durch das Labyrinth der vielen Siegel, die Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen in der Kleiderproduktion versprechen.

16 Uhr – Input Sandra Ramos, Direktorin der Arbeits- und Frauenrechtsorganisation MEC aus Nicaragua, zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Lage der Textilarbeiter*innen im Globalen Süden (Übersetzung Spanisch-Deutsch)

Weiterführende Infos zum Thema finden Sie in unserem Dossier „Fast Fashion – Eine Bilanz in 3 Teilen“.