Existenzsichernde Löhne
(c) Martin de Wals

Um der Mode willen:

Multinationale Modemarken billigen Ohnmachtsanfälle von Arbeiter*innen

Heute (10.12.2015), am internationalen Tag der Menschenrechte, schließt sich das Netzwerk der Clean Clothes Campaign (CCC) dem globalen Aufruf mit der Forderung nach US$ 177 im Monat an. Multinationale Modemarken wie H&M, Levi's und Co werden aufgefordert, sicherzustellen, dass ArbeiterInnen in Kambodscha US$ 177 im Monat verdienen. Für die kambodschanischen Arbeiter*innen wäre das ein erster Schritt hin zu einem Existenzlohn . Außerdem unterstützt die CCC die kambodschanische Gewerkschaftskoalition in ihrer Forderung an die Nationalversammlung des Landes, einen umstrittenen Gesetzesentwurf über Gewerkschaftsrechte nicht zu verabschieden, solange keine ernsthafte Konsultation der Zivilbevölkerung und der Gewerkschaften dazu statt gefunden hat.

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Kampagnenstart! "Wir brauchen 177!"

Tell the brand we need 177

Es geht los: Weltweite Kampagne für existenzsichernde Löhne in Kambodscha!

20.11.2015 - Am ersten Tag einer Welle von internationalen Aktionen verkündet die internationale Kampagne für Saubere Kleidung/Clean Clothes Campaign (CCC) ihre Unterstützung für die Forderung einer Gewerkschaftskoalition in Kambodscha nach einem Mindestlohn von 177US$, dessen Zahlung von den multinationalen Modeunternehmen sicherzustellen ist. Morgen werden tausende Frauen und Männer in Kambodscha und der ganzen Welt Anstecker tragen mit der Aufforderung „Modemarken, stellt einen existenzsichernden Lohn für die Arbeiter*innen sicher!” in all den Fabriken, wo Kleidung für große, internationale Modemarken wie H&M, Inditex, Levi’s und GAP produziert wird.

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H&M-Hohn für echten Existenzlohn: Statt nachprüfbarer Zahlen nur leere Nachhaltigkeitsversprechen

Anlässlich des frisch publizierten Nachhaltigkeitsberichts fordert die Kampagne für Saubere Kleidung von H&M, die Umsetzung der gegebenen Versprechen mit konkreten Zahlen zu belegen. Mit seiner Ende 2013 angekündigten „Roadmap für einen fairen Existenzlohn“ will sich der Branchenführer Marketingvorteile verschaffen – doch auf den über 100 Hochglanzseiten des Berichts fehlen Belege für reale Verbesserungen der Lohnsituation der Textil-Arbeiter*innen. Aus Sicht der Kampagne für Saubere Kleidung ist das unethisch und bremst sogar Fortschritte in der Textilindustrie.

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Im Stich gelassen

Foto: CCC

Armutslöhne für Textilarbeiter*innen in Osteuropa und in der Türkei

“Stiched Up – Im Stich gelassen” ist Teil einer umfassenden Initiative der internationalen Clean Clothes Campaign zum Thema Lohn zum Leben. Modemarken und -händler müssen jenen Menschen einen existenzsichernden Lohn zahlen, die sich für ihren Profit krumm machen. Mitten in Europa verdienen Produzent*innen von Premium-Markenklamotten Hungerlöhne.

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Es reicht nicht zum Leben

Neuer Bericht der Clean Clothes Campaign und der Asia Floor Wage Alliance beleuchtet die Hungerlöhne in Asiens Bekleidungsindustrie und zeigt Verantwortlichkeiten von Staat, Konzernen und Zulieferern auf

Asien spielt in der globalen Produktionskette von Kleidung eine zentrale Rolle. Die asiatischen Länder sind auf die Einkünfte aus der Textilproduktion angewiesen, da diese einen der größten Wirtschafszweige darstellt. Zu ihrem Wettbewerbsvorteil haben die niedrigen Produktionskosten entscheidend beigetragen – auf Kosten von Millionen von Arbeiter*innen. Die Staaten halten die Mindestlöhne absichtlich niedrig, um internationale Firmen anzulocken.

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Firmencheck

Titelbild des Berichts zum Firmencheck

 – Wie fair zahlt Deine Marke? Die Clean Clothes Campaign hat 50 führende europäische Marken und Bekleidungsfirmen unter die Lupe genommen

Die Studie erhebt, was diese Unternehmen konkret tun, um existenzsichernde Löhne in den Kleider-, Schuh-, und Textilfabriken sicherzustellen. Mit diesen Erhebungen soll mehr Transparenz für Konsument*innen geschaffen werden.

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Ihre Ansprechpartnerin

Kirsten Clodius

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandclodiusnoSpam@ci-romero.de

Ihr Ansprechpartner

Maik Pflaum

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
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