Gewalt in Mittelamerika
"Gewalt gegen Frauen ist nicht normal. Keine weiteren Toten. Es reicht!", fordern Demonstrantinnen in Masaya, Nicaragua. Foto: CIR/Archiv

Gewalt ist Alltag in Mittelamerika

Taten gegen Frauen nehmen alarmierende Ausmaße an

Frauen in Mittelamerika leben gefährlich: Jeden Tag sind sie von Gewalt bedroht - durch ihre Väter, Verwandte, Freunde, Ehemänner, aber auch durch fremde Männer. Die Gewalt kann dabei verschiedene Formen annehmen: Frauen werden beschimpft, degradiert, eingeschüchtert, kontrolliert und verfolgt, sowohl im häuslichen als auch im sozialen Umfeld. Nicht selten untersagen Männer den Frauen den Kontakt zu Freunden und ihrer Familie. Frauen werden so von der Gesellschaft isoliert. Oft ist dieses verachtende Verhalten von der Anwendung körperlicher und sexueller Gewalt begleitet, von Schlägen, Missbrauch, Vergewaltigung bis hin zu Mord.

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¡Basta ya! Es reicht! FrauenStimmen gegen Gewalt

Die Kampagne wurde inzwischen beendet.

Zum Hintergrund der Kampagne:

Jährlich sterben Tausende Frauen in Mittelamerika durch die Gewalt von Männern. Doch nicht nur die Anzahl der Frauenmorde steigt, sondern auch die Gewalt im Allgemeinen gegen Frauen nimmt zu.

Schirmherrin Margot Käßmann
Schirmherrin Margot Käßmann © Lawrenz

Grund genug, die Frauenorganisationen vor Ort in ihrem Kampf gegen die Gewalt noch stärker zu unterstützen. Auch Margot Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, ist besorgt über die Entwicklungen in Mittelamerika und rief alle auf, die Kampagne „FrauenStimmen gegen Gewalt” der Christlichen Initiative Romero zu unterstützen.

„Jedes Jahr werden weltweit zwei Millionen Frauen ermordet - weil sie Frauen sind. Mittelamerika ist dabei einer der Brandherde extremster Gewalt gegen Frauen. Oft bleiben die Taten ungesühnt, die Täter auf freiem Fuß. Gegen dieses Unrecht müssen wir unsere Stimme erheben! Jetzt!”

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Abgelaufen: Stimmabgabe gegen Gewalt!

© 2010 Christliche Initiative Romero e.V.