Kampagne für Saubere Kleidung - Sport
Sportbekleidungsfabrik in Osteuropa
Sportbekleidungsfabrik in Osteuropa. Foto: CIR

Nike, Adidas und Puma haben sich heftig um die Sponsoringverträge für die Hauptmannschaften der EM 2016 gestritten. Kein Wunder, ihre Logos werden überall auf dem EM-Gelände, an allen Spielfeldbanden, Schirmen und unzähligen Trikots während des sportlichen Großereignisses sichtbar sein.
Es erwartet sie ein Umsatzsprung durch massive Werbung, der ihre unfaire Spielpraxis in der Herstellung ihrer Sportprodukte aus dem Sichtfeld rücken lässt. Denn leider haben die Näher*innen, die weltweit für Nike, Adidas und Puma Produkte herstellen, nichts von derlei „Erfolgen“. Sie schuften oft unter miserablen Arbeitsbedingungen, leisten unzählige Überstunden, schädigen ihre Gesundheit und verdienen dennoch nur Löhne, die bei weitem nicht reichen, um ihre Grundbedürfnisse befriedigen zu können.
Der französische Bericht „Antispiel“ (Anti-Jeu) beleuchtet die Sportartikelindustrie und die Arbeitsbedingungen in den Fabriken, - damit wir uns nicht durch den Glanz der EM täuschen lassen!
Denn die Versprechen der Unternehmen sind vielfältig: aber statt stabiler Langzeitbeziehungen zu Produzenten und existenzsichernden Löhnen werden in der Realität Lieferbeziehungen mit Fabriken in China schleichend eingestellt und statt höherer Löhne verlagert man die Produktion in Länder wie Kambodscha oder Vietnam, wo die Arbeitskraft noch billiger ist.

Hier können Sie den Bericht herunterladen:

Englische Version

Französische Originalversion

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Materialien zum Thema Sport und Bekleidung!

Fit For Fair

Faltblatt für SportlerInnen und Vereine

Mai 2015 -Das Faltblatt für Sportler*innen und Vereine macht auf die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in der weltweiten Sportbekleidungsproduktion aufmerksam. Es gibt eine erste Orientierung im Labeldschungel von Sportzeug und stellt vier empfehlenswerte Labels vor, die nach den drei Kriterien Ökologie, Soziales und Transparenz aufgeschlüsselt und bewertet werden. Außerdem gibt es konkrete Einkaufs-Tipps für faires Sportzeug. Hier bestellen

Memo-Spiel Fit For Fair

Mai 2015- Foto-Memospiel zum Thema Bekleidungsindustrie
(10 Euro)

Das Memo-Spiel „Fit For Fair“ mit zwölf Fotopaaren soll dazu beitragen, ein gesellschaftliches Bewusstsein über die Ungerechtigkeitsverhältnisse in der weltweiten Produktion unserer Kleidung zu schaffen. Es eignet sich als spielerisches Element in der Bildungsarbeit – ganz im Sinne des Globalen Lernens-, zum Einstieg oder Ausklang eines Workshops, im Unterricht, auf Klassenfahrt oder einfach als Gedächtnistraining mit FreundInnen und Familie. Hier bestellen

"Ich möchte die ganze Rechnung sehen!"

Aktionskarte für kritische Konsument*innen

Ein Boykott der Marken würde den Arbeiter*innen nicht helfen, mit dieser Aktionskarte können Sie ein Zeichen für bessere Arbeitsbedingungen für Näher*innen setzen: direkt nach Ihrem Einkauf schicken Sie eine Karte zurück an die Firma und fordern Sie diese dazu auf, den Näher*innen existenzsichernde Löhne zu zahlen. Wenn Sie möchten, tackern sie den Bon Ihres letzten Einkaufs mit an die Karte. Hier bestellen

Ihre Ansprechpartnerin

Kirsten Clodius

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandclodiusnoSpam@ci-romero.de

Ihr Ansprechpartner

Maik Pflaum

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandpflaumnoSpam@ci-romero.de 

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