Kampagne für Saubere Kleidung - Bangladesch
(c) Clean Clothes Campaign

Bangladesh Accord für weitere 3 Jahre verlängert

Die internationalen Gewerkschaftsverbände IndustriALL und UNI, Vertreter von Markenunternhemen und Einzelhändler einigen sich auf eine Verlängerung des Accord on Fire and Building Safety in Bangladesch. Der Accord ist ein bahnbrechendes, rechtlich verbindliches Abkommen mit dem Ziel, Sicherheitsmängel in Zulieferfabriken von internationalen Textilunternehmen zu beseitigen. Bis jetzt haben H&M, Inditex (Zara), Otto, KiK, Aldi Süd, Aldi Nord, Lidl, Tchibo und fünf weitere internationale Unternehmen das neue Abkommen unterzeichnet.

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Wo kommt meine Kleidung her?

4 Jahre nach Rana Plaza immer noch keine Transparenz

Am 24. April 2017 jährte sich der Einsturz der Fabrik Rana Plaza zum vierten Mal. Wir erinnern an die über 1.100 Menschen, die unter den Trümmern begraben wurden und fordern die Unternehmen anlässlich des Jahrestages dazu auf, endlich ihre Lieferketten offenzulegen und für sichere und würdige Arbeitsbedingungen Sorge zu tragen.

Warum eine Transparenzkampagne zum Jahrestag?

Die Intransparenz der Unternehmen macht es immer wieder schwer bis unmöglich, dass sich Arbeiter*innen und ihre Unterstützer*innen dafür einsetzen können, dass sie entschädigt und/oder die Arbeitsrechtsverletzungen beendet werden. Das geht nur dann, wenn bekannt ist, welches Unternehmen in welcher Fabrik nähen lässt. Deswegen fordert die Kampagne für Saubere Kleidung von den Markenunternehmen, ihre Lieferketten offenzulegen.

Unterstützen Sie die Petition – Befreit Bangladeschs Aktivist*innen aus der Haft!

Foto: © Rich LI, lLRF

Die Kampagne für Saubere Kleidung unterstützt die Petition des International Labour Rights Forum (ILRF), mit der Unternehmen wie H&M, C&A oder Inditex aufgefordert werden, sich für unrechtmäßig verhaftete Arbeiterinnen und Arbeiter einzusetzen.

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Sicherheit am Arbeitsplatz in Bangladesch

Alliance for Bangladesh Worker Safety gibt Fortschritte bei der Sicherheitsmängelbehebung an, während Arbeiter*innen nach wie vor ihr Leben riskieren

21. November 2016 (Kampagne für Saubere Kleidung) - Ein Bericht des International Labour Rights Forum deckt massive Versäumnisse bei der Behebung von Sicherheitsmängeln in Zulieferfabriken von Mitgliedsunternehmen der Alliance for Bangladesh Worker Safety auf. Zudem werden viele der Fabriken auf der Webseite der Alliance als "on track" (auf Kurs) bezeichnet, obwohl sie schwerwiegende Sicherheitsmängel aufweisen.
Diese Einstufung verharmlost Versäumnisse der Unternehmen bei der Behebung schwerwiegender Mängel zu einem vereinbarten Zeitpunkt. Somit arbeiten Hunderttausende ArbeiterInnen weiterhin unter gefährlichen Bedingungen, die Kleider für Walmart, Gap, VF Corporation, Target und Hudson's Bay Company (HBC) sowie ihre europäischen Tochterunternehmen Asda, Galeria Kaufhof und Galeria Inno nähen.

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Wir haben es geschafft!

Rana Plaza Opfer werden jetzt entschädigt
Foto: CCC

Die erforderlichen 30 Millionen stehen für die Entschädigung der Opfer von Rana Plaza zur Verfügung

09. 06. 2015 - Der Rana Plaza Entschädigungsfonds erreicht 30 Mio. US-Dollar. Die vollständige Entschädigung der Hinterbliebenen und Verletzten ist damit sichergestellt.
Durch eine anonyme Einzahlung konnte die Finanzierungslücke von 2,4 Mio. US-Dollar, die für die vollständige Finanzierung der Entschädigungen noch fehlte, geschlossen werden. Bei dem Einsturz des Fabrikgebäudes in Bangladesch kamen im April 2013 über 1.100 Menschen ums Leben. Es dauerte über zwei Jahre bis Zahlungen von Bekleidungsunternehmen die erforderliche Entschädigungssumme von 30 Mio. US-Dollar erreichten.

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