“Demokratische Rechte werden immer weiter eingeschränkt und die Menschenrechte mit Füßen getreten.”

Vilma Nuñez, Vorsitzende von CENIDH

Menschenrechte fördern!

Centro Nicaragüense de Derechos Humanos (CENIDH)

Das Projekt

Die Menschenrechtsorganisation CENIDH setzt sich mit ihrem unparteiischen Engagement und ihrem anerkannten juristischen Sachverstand für die Wahrung von Menschenrechten ein. Unterstützen Sie diese wichtige Arbeit.

Nein, leicht ist die Arbeit nicht: „Schritt für Schritt werden uns Hindernisse in den Weg gelegt“, berichtet Vilma Nuñez, die Vorsitzende des Centro Nicaragüense de Derechos Humanos (CENIDH). Grund dafür ist, dass die kritische Sichtweise von CENIDH auf die politische Lage in Nicaragua von der Regierung als Opposition gewertet wird. Die Folge: Repressalien. Nicht nur CENIDH ist betroffen, sondern auch Journalist*innen und Zeitungen, Demonstrant*innen und die Frauenbewegung – alle, die mit der aktuellen Politik nicht einverstanden sind. Durch Verleumdungskampagnen bis hin zu physischer Gewaltanwendung sind die grundlegenden Rechte auf freie Meinung und Versammlungsfreiheit in Nicaragua akut bedroht.

Seit 1990 setzt sich CENIDH für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen ein, berät sie, begleitet sie vor Gericht und greift die Fälle in der Öffentlichkeit auf. CENIDH ist vor Ort, wenn Frauen am 8. März ihre Rechte einfordern oder Oppositionelle gegen eine erneute Präsidentschaftskandidatur Daniel Ortegas marschieren. CENIDH hält Kontakte zur Polizei und versucht, Eskalationen zu verhindern. Ein wichtiger Bestandteil der Organisation ist auch das Promotor*innennetzwerk. Dabei handelt es sich um zirka 1000 Freiwillige, die von CENIDH im Bereich der Menschenrechte geschult werden und dadurch Verstöße gegen die Menschenrechte erkennen und an CENIDH weiterleiten können. Gleichzeitig informieren die Promotor*innen ihre Mitmenschen über ihre Rechte.

VilmaNunez von CENIDH vermittelt auf einer Versammlung

VilmaNunez und eine weitere Dame


Mann demonstiert mit einem Plakat. Der Slogan darauf lautet: No a la mineria.

Vilma Nuñez und ihr Team erheben ihre Stimme für die Einhaltung der Menschenrechte – auch in der Krise. Fotos: CENIDH


Die kritische Begleitung der politischen Entwicklungen in Nicaragua ist unerlässlich. Die Menschenrechtsorganisation CENIDH ist mit ihrem unparteiischem Engagement, ihrem anerkannten juristischen Sachverstand und dem landesweiten Netzwerk lokaler Promotor*innen dafür auch in schwierigen Situationen bestens gerüstet.

Ich unterstütze das Menschenrechtszentrum CENIDH!

In einem neuen Projekt sollen spezielle Menschenrechts-Verteidiger*innen geschult werden. Die Weiterbildung einer Person kostet pro Jahr 87 Euro.

Dies ist ein konkretes Beispiel, was Ihre Spende bewirken kann.

Fragen? Rufen Sie uns gerne an: +49 (0) 251 / 67 44 13 – 0

Porträt von Thomas Krämer

Ich bin für Ihre Fragen da:

Thomas Krämer
Geschäftsführung, Referent für Nicaragua
kraemernoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-14

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