Honduras
Unter Soldatenstiefeln bleibt kein Raum für das Recht: Militärpatrouille in Honduras.

Der Protest geht weiter: Gerechtigkeit für Fyffes-Arbeiter*innen

Gravierende Arbeitsrechtsverletzungen, ungerechtfertigte Entlassungen und Unterdrückung der Gewerkschaftsfreiheit in der Melonenproduktion

05.01.2018  (CIR) -  Das irische Unternehmen Fyffes ignoriert schon lange ernsthafte Verstöße gegen internationale Arbeitsstandards in ihren Tochterfirmen. Seit sich 2016 in Honduras die Gewerkschaft STAS für Melonenarbeiter*innen gründete, wird diese brutal unterdrückt. Ihre Mitglieder werden bedroht und verfolgt.

Wir fordern das Ende der Anti-Gewerkschaftskampagne und die volle Anerkennung von STAS als rechtmäßige Organisierung von Arbeiter*innen, die für ihre Rechte einstehen.

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Krise nach Skandal-Wahl in Honduras spitzt sich weiter zu

Spannungen zwischen politischer Führung von Honduras und Regionalorganisation OAS. Dialogprozess scheitert. Repression von Protest

von Daniela Dreißig

Tegucigalpa, 01. 01. 2018 (amerika21) - Die Spannungen zwischen der honduranischen Regierung und der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) verschärfen sich weiter. Die OAS hat beantragt, einen Sonderbeauftragten nach Honduras zu entsenden, um die Umstände der bereits 34 registrierten Todesfälle nach den Wahlen zu ermitteln. Darüber hinaus solle die Situation der Proteste vor Ort beobachtet und mit Inhaftierten gesprochen werden, die wegen ihrer Beteiligung an den Protesten festgenommen wurden.

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Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern Ende der Repression und Unterstützung für demokratischen Neuanfang in Honduras

MÜNCHEN/BERLIN, 19.12.2017- „Die Europäische Union darf sich nicht auf das technische Mandat ihrer Wahlbeobachtungsmission zurückziehen und es dabei belassen, dass diese den Wahlprozess in Honduras als nicht abgeschlossen einstuft, während die völlig diskreditierte Oberste Wahlbehörde den amtierenden Präsidenten Juan Orlando Hernández gegen den Willen breiter Bevölkerungskreise zum Wahlsieger erklärt. Die Europäische Union und die Regierungen der Mitgliedsstaaten müssen jetzt dringend klare Kante zeigen, damit ein weiteres Blutvergießen verhindert und der Wille der Bevölkerung in Honduras respektiert wird.

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Wahlbehörde in Honduras erklärt amtierenden Präsidenten zum Wahlsieger

Organisation Amerikanischer Staaten fordert Neuwahlen. Militarisierung und Repression gegen zunehmende Proteste.

Tegucigalpa, 20.12.2017 (amerika21) - Trotz zahlreicher Unregelmäßigkeiten und Zweifel an der Transparenz des Wahlprozesses hat der Präsident des Obersten Wahlgerichts (TSE) von Honduras den amtierenden Präsidenten Juan Orlando Hernández zum Gewinner der Wahlen vom 26. November erklärt. Hernández von der Nationalen Partei habe 42,95 Prozent und Salvador Nasralla, Kandidat des Mitte-links-Wahlbündnisses Allianz der Opposition, 41,24 Prozent der ausgezählten Stimmen bekommen, so die Behörde.

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Gemeinsame Stellungnahme deutscher Nichtregierungsorganisationen

zur Situation in Honduras nach den allgemeinen Wahlen vom 26. November 2017

05. Dezember 2017 - Die Entwicklungen nach den allgemeinen Wahlen in Honduras vom 26. November 2017 gibt den zu unterzeichnenden Organisationen Anlass zu großer Besorgnis. Die Wahlbeobachtungsmission der Europäischen Union (MOE-UE) hat eine Serie von Unregelmäßigkeiten bei der Stimmauszählung festgestellt, die einen Wahlbetrug wahrscheinlich erscheinen lassen. Unsere Partnerorganisationen sehen ihre Befürchtung bestätigt, dass demokratische Grundrechte und Rechtstaatlichkeit in Honduras akut gefährdet sind. Wir verurteilen den Einsatz von Gewalt – auf allen Seiten.

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Proteste und Polizeigewalt in Honduras: Neuer Präsident soll alter sein

Juan Orlando Hernández angeblich nun doch knapp vorn. Breite Kritik an Verhalten der Wahlbehörde. Opposition prangert Betrug an. Tote bei Protesten

Von Daniela Dreißig

Tegucigalpa, 01. 12. 2017 (amerika21) - Fünf Tage nach den Präsidentschaftswahlen vom vergangenen Sonntag in Honduras sind vom Obersten Wahlrat (TSE) die offiziellen Endergebnisse immer noch nicht veröffentlicht worden. Laut Daten des TSE von Mittwoch seien 90,40 Prozent der Wahldokumente ausgezählt. Demnach führt der amtierende Präsident Juan Orlando Hernández von der Nationalen Partei vor dem Kandidaten Salvador Nasralla von der Allianz der Opposition gegen die Diktatur. Hernández komme auf circa 32.000 Stimmen mehr als Nasralla. Zu Wochenbeginn lag Nasralla noch knapp fünf Prozentpunkte in Führung.

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Unternehmen und Staat in Honduras verantwortlich für Mord an Berta Cáceres

Juristen decken Mordkomplott und Plan gegen soziale Organisation COPINH und Gegner des Kraftwerks Agua Zarca auf - Nationale Behörden versagen

Von Andrea Lammers

Tegucigalpa, 03.11.2017 (amerika21)- Der honduranische Staat hat genügend Beweismittel in der Hand, um die Hintermänner des Mordes an Berta Cáceres und des versuchten Mordes an Gustavo Castro strafrechtlich zu verfolgen. Das ist bisher jedoch nicht passiert", betonte Roxanna Altholz, Dozentin an der University of California am 30. Oktober bei einer Pressekonferenz in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa.

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Keine Gewalt an Protestierenden!

Appell von amnesty nach den Wahlen in Honduras

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