Guatemala
Kinder in Tecpán, Region Chimaltenango
Kinder in Tecpán, Region Chimaltenango

Gewaltsame Vertreibung indigener Gemeinden in Guatemala

Von Barbara Klitzke Rozas

Izabal/Alta Verapaz, 08.11.2017 (amerika21) - Zwei indigene Gemeinden sind in den Verwaltungsgebieten Alta Verpaz und Izabal in Guatemala von Großgrundbesitzern vertrieben worden. Hintergrund sind Jahrzehnte andauernde Landstreitigkeiten.

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Bürgerversammlung gegen Korruption und Straflosigkeit in Guatemala

Von Stephan Tschirren

Guatemala-Stadt, 15.10.2017 (amerika21) - Um wirkungsvoll gegen die herrschende Kultur der Korruption und Straflosigkeit in Guatemala vorgehen zu können, haben die Universität San Carlos und verschiedene Organisationen der Zivilgesellschaft zur Gründung einer Bürgerversammlung im ganzen Land aufgerufen. Die aktuelle Situation im Land verlange grundlegende Änderungen im politischen System, betonte der Rektor der Universität, Carlos Alvarado Cerezo. Es brauche heute die engagierten Menschen in Guatemala, um die Veränderungen im Gesundheitswesen, bei der Sicherheit und der Justiz sowie bei der Gleichstellung zu erreichen.

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Kongress in Guatemala hält an Immunität von Präsident Morales fest

Abgeordnete schützen Staatschef erneut vor einem strafrechtlichen Verfahren

Von Barbara Klitzke Rozas

Guatemala-Stadt, 24.09.2017 (amerika21) - Einen Tag nach einem Generalstreik am 20. September hat der Kongress in Guatemala angesichts massiven öffentlichen Drucks die Abstimmung zur Aufhebung der Immunität von Präsident Jimmy Morales wiederholt. Zum zweiten Mal versagten die Parlamentarier dabei der Staatsanwaltschaft, ein Strafverfahren gegen den Präsidenten zu eröffnen. Zwar stimmten 70 Abgeordnete dem Antrag zu, angesichts von 46 Enthaltungen und 42 Gegenstimmen konnte der Antrag zur Aufhebung der Immunität aber nicht durchgesetzt werden.

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Präsident verhindert Korruptionsermittlung

Ivan Velasquez ist der Chef der Kommission gegen Korruption in Guatemala und soll nun nach Willen des Präsidenten Jimmy Morales das Land verlassen
Iván Velasquez by US Embassy (US Embassy in Guatemala) [Public domain], via Wikimedia Commons

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Guatemala-Stadt, 29.08.2017 (amerika21.de) - Der guatemaltekische Präsident Jimmy Morales hat am Sonntag den Beauftragten der Internationalen Kommission gegen Straflosigkeit in Guatemala (CICIG), Iván Velásquez Gómez, zur Persona non grata erklärt und ihm befohlen Guatemala unverzüglich zu verlassen. Dies hat eine Staatskrise verursacht, die zu Rücktritten von mehreren Ministern sowie landesweit und international zu Protesten geführt hat.

Gemeinsam mit anderen Organisationen hat die CIR eine Stellungnahme an den guatemaltekischen Präsidenten gerichtet.

Hier könne Sie sie herunterladen (spanisch).

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Indigene Weberinnen organisieren sich für ihre kollektiven Rechte auf geistiges Eigentum

26. 07. 2017 (Fijate_637) - Das Thema „Geistiges Eigentum“ haben wir noch nicht häufig behandelt – vielleicht auch noch gar nicht. Umso interessanter ist der Artikel von Jeff Abbott in der Online-Zeitschrift „Waging Nonviolence“. Konzerne versuchen die geistigen Eigentumsrechte für die traditionellen Motive der Huipiles und anderer textilen Produkte an sich zu reißen. Die Frauen der Kaqchikel in Santiago Sacatepéquez haben sich zusammengeschlossen, um das zu verhindern.

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Fischer bei Bergbaukonflikt in Guatemala erschossen

Von Barbara Klitzke Rozas

El Estor, 07.06.2017 (amerika21) - Bei einer Auseinandersetzung in El Estor am Izabalsee in Guatemala zwischen protestierenden Fischern und der Polizei wurde am 27. Mai ein Demonstrant erschossen und mehrere Personen verletzt. An jenem Tag hätte ein Dialog über die Kontaminierung des Sees durch das Bergbauunternehmen Compañia Guatemalteca de Níquel (CGN), der Nickelraffinerie Izabal, PRONICO S.A. und dem Agrounternehmen Naturaceites stattfinden sollen.

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Trotz Widerstandes: Wasserkraftprojekte in Guatemala können weitergebaut werden

Von Barbara Klitzke Rozas

Guatemala-Stadt, 05.06.2017 (amerika21) - In Guatemala können mehrere vor Ort umstrittene Wasserkraftwerke am Fluss Cahabón im Departement Alta Verapaz weitergebaut werden, nachdem die Arbeiten im Februar nach Protesten von Anwohnern gerichtlich gestoppt worden waren. Das Verfassungsgericht ordnete dem Bergbau- und Energieministerium zugleich zwar an, in den betroffenen indigenen Gemeinden innerhalb eines Jahres eine Volksbefragung durchzuführen.

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Prozess nach tödlichem Brand in Kinderheim in Guatemala stockt

Von Barbara Klitzke Rozas

Guatemala-Stadt, 30.05.2017 (amerika21) - In Guatemala ist die juristische Aufarbeitung nach einem verheerenden Brand in einem Kinderheim ins Stocken geraten. In der vergangenen Woche wurde im Fall des Mordes und der Misshandlung von Kindern und Jugendlichen des Heimes Virgen de la Asunción die aufgehobene Untersuchungshaft des Direktors des Heims und von zwei Behördenmitgliedern des Wohlfahrtsinstituts zwar wieder in Kraft gesetzt. Ein Beschwerdegericht hat die Zeit für die Beweisaufnahme jedoch von 6 Monaten auf drei Monate verkürzt. Bis Mitte Juni sollte dieser Prozess abgeschlossen sein.

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Ex-Diktator Ríos Montt

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