“Wir leben in einem Kontext permanenter Aggression, die oft vom Staat oder vom gesamten System ausgeht.”

Fanny Guerrero, Koordinatorin der IM-Defensoras in Nicaragua

“IM-Defensoras”

Die
“mesoamerikanische Initiative für Menschenrechtsverteidigerinnen”
(Iniciativa Mesoamericana de defensoras de los derechos humanos)

Menschenrechtsverteidigerinnen vernetzen und stärken

Illustration: IM-Defensoras

Spenden Sie jetzt für die Stärkung von Netzwerken wie der IM-Defensoras in unserem Regionalprogramm für Menschenrechtsverteidiger*innen unter dem Stichwort: “Demokratie & Recht”.

 

Die Mesoamerikanische Initiative für Menschenrechtsverteidigerinnen (IM-Defensoras) hat ihre Arbeit im Jahr 2010 begonnen, um eine umfassende und regionale Antwort auf die Zunahme der Gewalt gegen Menschenrechtsverteidigerinnen zu geben.
Gegenwärtig versucht die IM-Defensoras Menschenrechtsverteidigerinnen, die sich in verschiedenen Organisationen und sozialen Bewegungen engagieren, zu stärken und zu vernetzen, um Schutz- und Solidaritätsnetzwerke unter ihnen zu fördern. Die Sichtbarkeit, Anerkennung und Wirkung ihrer Menschenrechtsarbeit soll erhöht werden.
Die Organisationen, die die IM-Defensoras bilden, versuchen Alternativen für einen integralen feministischen Schutz zu entwerfen, die den besonderen Kontext der Diskriminierung von Frauen berücksichtigen, den es in der Region gibt. So können sie besser auf die Gewalt reagieren, der Verteidigerinnen aufgrund ihrer Arbeit ausgesetzt sind. Und nur so kann auch versucht werden, die Fortführung ihrer Arbeit unter sicheren Bedingungen zu ermöglichen.

“Wir dokumentieren alle Fälle von Angriffen auf Menschenrechtsverteidigerinnen in unseren Ländern. Dieses Register ist auch die Tür zum ganzheitlichen Schutz, den wir ihnen bieten wollen. Zunächst wird die Situation analysiert und ein Schutz- und Sicherheitsplan aufgestellt. Es wird erhoben, ob die Menschenrechtsverteidigerin psychologischen Beistand braucht oder ob aus Sicherheitsgründen Sofortmaßnahmen angewendet werden müssen.”

(Aus einem Interview mit Fanny Guerrero, Koordinatorin der IM-Defensoras in Nicaragua, in der presente 4-2019.)

Die IM-Defensoras hat angesichts der Corona-Pandemie eine Erhebung über die Auswirkungen der Krise auf das Leben von Frauen, insbesondere von Menschenrechtsverteidiger*innen, gemacht. Die Ergebnisse wurden unter dem Titel “La crisis ya estaba aqui” (“Die Krise war schon vorher da”) als pdf zum download veröffentlicht.

Video-Botschaft

zum Internationalen Tag der Menschenrechtsverteidiger*innen

Stellungnahme (auf spanisch) vom 29. November 2020 :
“Ante la crisis: ¡Más unidas, más fuertes!”
(“Im Angesicht der Krise: Noch vereinter, noch stärker!”)

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Es erlaubt den Menschenrechtsverteidiger*innen, sich besser zu vernetzen und Kräfte zu bündeln. Sie lernen Risikopläne aufzustellen und in akuten Fällen von Verfolgung Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Dies ist ein konkretes Beispiel, was Ihre Spende unter dem Spendenzweck “Demokratie & Recht” bewirken kann.

Fragen? Rufen Sie uns gerne an: +49 (0) 251 / 67 44 13 – 0

Porträt von Kirsten Clodius

Ich bin für Ihre Fragen da:

Kirsten Clodius
Referentin für Honduras, Nicaragua, Kleidung, Frauenrechte, LGBTI*
clodiusnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-18

Unsere Partner*innen

Mit diesen Organisationen arbeiten wir zur Stärkung der IM-Defensoras und mit Menschenrechtsverteidiger*innen

Unsere Partner*innen

Mit diesen Organisationen arbeiten wir zum Thema Demokratie & Rechtsstaat