Kritischer Konsum

Einkauf & Verantwortung

Bündnis für Nachhaltige Textilien (Textilbündnis)

Bündnis für Nachhaltige Textilien (Textilbündnis)
Im Bündnis für nachhaltige Textilien – kurz Textilbündnis – haben sich 2014 über 180 Unternehmen (Marktabdeckung über 50 %), Organisationen und Ministerien zusammengeschlossen, um nachhaltigere Produktionsbedingungen von Textilien entlang der Lieferkette umzusetzen. Auslöser für das von Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller ins Leben gerufene Bündnis war die Industriekatastrophe Rana Plaza in Bangladesch.
Ausgangspunkt und Handlungsrahmen ist der gemeinsam erarbeitete Aktionsplan. Er enthält soziale, ökologische und ökonomische Ziele, die alle Mitglieder erfüllen sollen. Diese erarbeiten in Arbeitsgruppen konkrete Vorgehensweisen für die Verbesserung der Produktionsbedingungen in Bereichen wie Chemikalien, Naturfasern oder Sozialstandards und existenzsichernde Löhne.

Bewertung

Skala: = anspruchsvoll; = gut; = mittelmäßig; = unzureichend; = mangelhaft; = kein Fokus. Basierend auf einer Untersuchung aus den Jahren 2016/2017.

Das Textilbündnis befindet sich noch in der Entstehungsphase. Positiv zu bewerten ist der Multi-Stakeholder- Ansatz, die sozialen und ökologischen Kriterien und die Berücksichtigung der gesamten textilen Produktions- und Lieferkette. Zur Umsetzung der Kriterien fehlen jedoch einerseits ein überzeugendes System, mit dem bestehende Initiativen anerkannt werden können, sowie andererseits eine entsprechende verbindliche Verifizierung der erreichten Nachhaltigkeitsziele sowie eine transparente Kommunikation über die Fortschritte.

Welche Kriterien erfüllt das Label