Demokratie & Rechtsstaat

Landrechtsaktivistin in Gefahr

Rosalina Domínguez, vom Indigenenrat von Río Blanco, ihre vier Söhne sowie zwei weitere Angehörige ihrer Gemeinschaft sind bedroht worden. Es ist zu befürchten, dass dies der Beginn einer neuen Angriffswelle sein kann.

10. Mai 2019 /amnesty international

Graffiti von 2016 mit Berta Cáceres in Tegucigalpa, Honduras.
Graffiti von Berta Cáceres in Tegucigalpa. Foto:David Díaz (disoniador) unter CC0

Angesichts der Angriffe auf die Gemeinschaft in der Vergangenheit und dem Mord an der bekannten Umweltschützerin Berta Cáceres fordern Rosalina Dominguez, der Indigenenrat und die Organisation COPINH die honduranische Regierung auf, die jüngsten Drohungen zu untersuchen und die Sicherheit der bedrohten Menschen zu gewährleisten.

Die indigenen Gemeinschaften der Lenca in Río Blanco, Santa Barbara, im Westen von Honduras wenden sich seit Jahren gegen ein Wasserkraftwerksprojekt auf dem Land, das sie seit Jahrhunderten besiedeln. Sie beklagen, dass es keine Konsultation der Indigenen nach dem Prinzip der freien, vorherigen und informierten Zustimmung gegeben hat. Die Gemeinschaften werden von der Indigenenorganisation Consejo Cívico de Organizaciones Populares e Indígenas de Honduras (COPINH) unterstützt.

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Porträt von Kirsten Clodius

Ich bin für Ihre Fragen da:

Kirsten Clodius
Referentin für Honduras, Frauen, Kleidung, LGBTI*
clodiusnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-18