“Wir stehen am Rand einer humanitären Krise, weil uns grundlegende Menschenrechte verwehrt werden.”

Projektpartnerin aus Guatemala

Gegen eine Kultur der Gewalt!

Regionales Programm für Gewalt-Prävention und den Schutz von Betroffenen

Das Projekt

Tuchspiel mit Workshopteilnehmer*innen
Foto: CBC

Mit einer Spende von 90 Euro kann das Centro Bartolome de las Casas eine*r Jugendlichen die Teilnahme an einem dreijährigen Programm für Friedenserziehung und Gewaltprävention ermöglichen. Stichwort: Gewalt & Migration.

Vielfältige Formen von Gewalt beeinträchtigen in Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung: Innerfamiliäre und genderspezifische Gewalt, die im frauenfeindlichen „Machismo“ begründet ist, Banden-Gewalt, organisiertes Verbrechen (Drogen- und Menschenhandel), wirtschaftliche Ausbeutung und nicht zuletzt Wirtschaftsvorhaben, die zu Landraub und Vertreibung führen.
So ist es kaum verwunderlich, dass Gewalt inzwischen die zweitwichtigste Ursache für Migration aus der Region in die USA, Costa Rica und andere zentralamerikanische Länder sowie nach Europa (besonders Spanien, Italien) ist. Für den Umgang mit dieser Migrationsbewegung fehlt es sowohl in den einzelnen Ländern als auch auf regionaler Ebene an einer einheitlichen, menschenrechts-basierten Politik.
Jüngst (Oktober 2018) berichten auch deutsche Medien über tausende Migrant*innen aus Mittelamerika, die sich trotz aller Hindernisse über Mexiko auf den Weg in die über 3.500 Kilometer entfernte USA machen. Sie flüchten vor Armut und Gewalt – mit ungewissem Schicksal.
Die massive Migration aus El Salvador, Honduras, Guatemala und Nicaragua stellt nicht nur für die Länder eine enorme Herausforderung dar. Auch die Auswirkungen auf einzelne Personen, Familien, Gemeinden und die Gesellschaft insgesamt sind enorm. Doch anstatt Unterstützung anzubieten, reagieren die Staaten oftmals mit einer Kriminalisierung der Migrant*innen.
Umso wichtiger ist die Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen. In einem gemeinsamen Projekt haben sich sieben Menschenrechtsorganisationen aus den vier mittelamerikanischen Ländern zusammengeschlossen, um den betroffenen Menschen Unterstützung anzubieten und gleichzeitig Fluchtursachen anzugehen. Das Thema Gewalt wird hierbei in den Fokus gerückt: Durch politische Lobbyarbeit werden Gesetzesinitiativen zur Gewaltprävention und zum Schutz von Betroffenen vorangetrieben. Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit stärkt sowohl von Gewalt Betroffene als auch Risikogruppen in der Bevölkerung.

Vertrauensübung mit jugendlichen Männern

Gruppenfoto mit Maik Pflaum, Referent der CIR


Banner gegen Gewalt an Frauen

Tuchspiel mit Workshopteilnehmer*innen


Fotos: Centro Bartolomé de las Casas (CBC), CENIDH, MEC, Maik Pflaum (CIR)

logo cbc



Bitte unterstützen Sie unsere Partnerorganisationen in Mittelamerika in ihrem Vorhaben gegen Gewalt als die zweithäufigste Ursache von Migration und den Schutz von Betroffenen.

logo Tutela Legal



Ich unterstütze das Programm gegen Gewalt!

Mit einer Spende von 100 Euro unter dem Stichwort Gewalt & Migration kann unser Partner Centro Bartolome de las Casas zwei Jugendlichen die Teilnahme an einem Workshop zur Persönlichkeitsbildung und Gewaltprävention ermöglichen.

Fragen? Rufen Sie uns gerne an: +49 (0) 251 / 67 44 13 – 0

Foto: Maren Kuiter

Ich bin für Ihre Fragen da:

Thorsten Moll
Referent für arbeitende Kinder, Supermärkte
mollnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-22