Centro Nicaragüense de Derechos Humanos/ CENIDH

Immer vor Ort, wenn Unrecht geschieht

CENIDH begleitet und unterstützt Opfer von Menschenrechtsverletzungen

Nein, leicht ist die Arbeit nicht: „Schritt für Schritt werden uns Hindernisse in den Weg gelegt“, berichtet Vilma Nuñez, die Vorsitzende des Centro Nicaragüense de Derechos Humanos (CENIDH, dt.: Nicaraguanisches Zentrum für Menschenrechte). Grund dafür ist, dass die kritische Sichtweise von CENIDH auf die politische Lage in Nicaragua von der Regierung als Opposition gewertet wird. Die Folge: Repressalien. Nicht nur CENIDH ist betroffen, sondern auch Journalist*innen und Zeitungen, Demonstrant*innen und die Frauenbewegung – alle, die mit der aktuellen Politik nicht einverstanden sind. Durch Verleumdungskampagnen bis hin zu physischer Gewaltanwendung sind die grundlegenden Rechte auf freie Meinung und Versammlungsfreiheit in Nicaragua akut bedroht. Das war schon vor den Geschehnissen seit dem 19. April 2018 der Fall.

Über 25 Jahre Unterstützung vor Gericht und in der Öffentlichkeit

Seit 1990 setzt sich CENIDH für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen ein, berät sie, begleitet sie vor Gericht und greift die Fälle in der Öffentlichkeit auf. Harte, praktische Arbeit. „Der Schreibtisch ist nicht der beste Ort, um die Menschenrechte zu verteidigen“, lautet Nuñez’ Motto. CENIDH ist vor Ort, wenn Frauen am 8. März ihre Rechte einfordern oder Regimekritiker*innen gegen staatliche Willkür auf die Straße gehen.  Ein wichtiger Bestandteil der Organisation ist auch das Promotor*innennetzwerk. Dazu gehören inzwischen mehr als 1000 Freiwillige, die von CENIDH in der Verteidigung der Menschenrechte geschult werden und dadurch Verstöße gegen die Menschenrechte erkennen und an CENIDH weiterleiten können. Gleichzeitig sind sie in der Lage, ihre Mitbürger*innen über ihre Rechte aufzuklären.

Die Christliche Initiative Romero (CIR) unterstützt CENIDH in ihrem Engagement gegen Gewalt gegen Frauen und Kinder sowie für Schulungsangebote für Promotor*innen. Außerdem wird seit 2003 der jährliche Menschenrechtsbericht, den CENIDH erstellt, ausschließlich von der CIR finanziert. Dieses wichtige Dokument gibt einen Überblick, wie es um die Menschenrechte in Nicaragua bestellt ist. Es wird international als Referenz genutzt.

Transparenz und Schutz für Menschenrechtsverteidiger*innen

Die kritische Begleitung der politischen Entwicklungen in Nicaragua ist unerlässlich. Die Menschenrechtsorganisation CENIDH ist mit ihrem Engagement, ihrer anerkannten juristischen Expertise und dem landesweiten Netzwerk lokaler Promotor*innen dafür auch in schwierigen Situationen bestens gerüstet.

Zur Zeit begleitet das CENIDH besonders Angehörige und Opfer der eskalierten Gewalt während der Unruhen  seit dem 19. April 2018. Darunter auch Verletzte und in Polizeigewahrsam gefolterte Jugendliche.

Die Arbeit von Menschenrechtszentren wie dem CENIDH ist unerlässlich für die Aufarbeitung der Geschehnisse und die angemessene juristische Bearbeitung der Fälle.

Zur aktuellen Lage in Nicaragua nach den Protesten seit dem 18. April 2018 

Bitte unterstützen Sie die Arbeit des Menschenrechtszentrums mit einer Spende online unter nachstehendem Spendenformular oder per Überweisung unter dem Spendenstichwort „Krise Nicaragua“:

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Ihr Ansprechpartner

Thomas Krämer

Thomas Krämer-Broscheit

Länderreferent für Nicaragua
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandkraemernoSpam@ci-romero.de

Geprüft + empfohlen

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