Nicaragua

Krise nach gewaltsamer Zerschlagung von Studierenden-Protesten

Spenden dringend benötigt

Im April dieses Jahres erlebte Nicaragua nach heftigen Straßenprotesten von Studierenden eine staatliche Repression von unglaublicher Brutalität. Mehr als Hundert Tote und unzählige Verletzte sind die Bilanz – und ein Land, das nicht mehr dasselbe ist wie vorher.
Unser dringliches Anliegen ist es jetzt, die Zivilgesellschaft vor Ort zu stärken. Damit sie lautstark und vereint ihre Stimme gegen die brutale, menschenfeindliche Willkür der Regierung erheben und einen politischen Neuanfang fordern kann! Bitte tragen Sie mit Ihrer Spende dazu bei!

Ich unterstütze die Partner*innen der CIR in dieser Krise!

Mit einer Spende stärken Sie die Arbeit unserer Partnerorganisationen MEC und CENIDH, deren Bedeutung angesichts der nationalen Krise noch gestiegen ist.

Zeigen Sie sich solidarisch unter dem Stichwort Krise Nicaragua.

Fragen? Rufen Sie uns gerne an: +49 (0) 251 / 67 44 13 – 0

Eine Stimme für die Betroffnenen

Menschenrechtszentrum CENIDH

VilmaNunez von CENIDH vermittelt auf einer Versammlung
Vilma Nuñez und ihr Team erheben ihre Stimme für die Einhaltung der Menschenrechte - auch in der Krise. Foto: CENIDH

CENIDH, das Nicaraguanische Zentrum für Menschenrechte, lässt sich von der Repression der Regierung nicht einschüchtern. CENIDH unterstützt die Betroffenen der staatlichen Gewalt sowie Angehörige von Todesopfern. Das Zentrum führt in mühevoller Arbeit ein Register verifizierter Todesopfer, das bereits über 100 Tote zählt!
Das Team von CENIDH arbeitet an der Aufarbeitung der Fälle und fordert öffentlich sowie vor Gerichten Gerechtigkeit ein. All das trotz eingeschränkter Ressourcen.
Wir haben ihnen 5.000 Euro zugesichert, um die Fortführung dieser Arbeit zu ermöglichen.

Eine Stimme für die Bevölkerung

Frauenrechtsorganisation MEC

MEC-Direktorin Sandra Ramos an vorderster Front für Gerechtigkeit. Foto: MEC

Seit über 20 Jahren setzt sich die Bewegung María Elena Cuadra (MEC) für Frauenrechte und für “Arbeit in Würde” ein. In der aktuellen Krise kommt MEC-Direktorin Sandra Ramos eine besondere Aufgabe zu: Die als Vermittler fungierende Bischofskonferenz hat sie nominiert, um als eine Vertreterin der Zivilgesellschaft am Runden Tisch des Nationalen Dialogs teilzunehmen. Die Nominierung ist Ausdruck für das enorme Prestige, das sich das MEC und speziell Sandra Ramos in den vergangenen Jahren in ihrem Einsatz für Arbeits- und Frauenrechte eworben hat. Nun kann es zum Wohle des ganzen Landes, für Demokratie und Menschenrechte, zum Tragen kommen. Vorausgesetzt der Dialog verläuft konstruktiv.
Angesichts dieser Schlüsselrolle ist das MEC leider auch unzähligen Drohungen und Bedrohungen ausgesetzt. Um die Sicherheit von Sandra Ramos und ihrer Kolleg*innen zu erhöhen, haben wir ihnen für Schutzmaßnahmen finanzielle Unterstützung zugesichert.
Da Sandra Ramos zuhause belauert wird, finanzieren wir zudem eine sichere Unterkunft während ihrer Teilnahme am Dialog und der zivilgesellschaftlichen Koordination.

Mit einer Spende stärken Sie die Arbeit unserer Partnerorganisationen MEC und CENIDH, deren Bedeutung angesichts der nationalen Krise noch gestiegen ist.

Zeigen Sie sich solidarisch unter dem Stichwort Krise Nicaragua.

Fragen? Rufen Sie uns gerne an: +49 (0) 251 / 67 44 13 – 0

Porträt von Thomas Krämer

Ich bin für Ihre Fragen da:

Thomas Krämer
Geschäftsführung, Referent für Nicaragua
kraemernoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-14