Geschichten unserer Unterstützer*innen

Seit fast 30 Jahren unterstützen Kunigunde und Manfred Lück die Arbeit der Christlichen Initiative Romero (CIR) mit Spenden. Wir trafen das engagierte Ehepaar bei der CIR-Tagung zum Thema „Lieferkettengesetz“ und waren von der zupackenden Art der beiden sofort beeindruckt. Lesen Sie hier, warum!

Foto: CIR

„Es ist gut, sich für andere Menschen einzusetzen!“

Was waren die Gründe für den Beginn Ihres Engagements bei der CIR?

Herr Lück: In Lateinamerika war immer was los: Romero, der am Altar erschossen wurde, die Kaffeebäuerinnen und -bauern, die nicht genügend Geld bekamen, die Bananenbäuerinnen und -bauern, die ganze Umwelt, die zerstört wurde. Das alles waren die Gründe für unser Engagement bei der CIR. Es ist gut, sich für andere Menschen einzusetzen, wenn sie selbst das nicht können!

Sie sind auch stark im Naturschutz in Deutschland engagiert – warum?

Herr Lück: Ja, seit über 40 Jahren gehören wir der Anti-Atomkraft-Bewegung in Ahaus an. Im Jahr 1979 gründeten wir zusammen mit anderen engagierten Bürger*innen eine Wählergruppe und erreichten bei der Kommunalwahl gleich über 25 Prozent der Stimmen. Seitdem hat die Unabhängige Wählergemeinschaft UWG Ahaus, deren Vorsitz ich am Anfang übernommen habe, einen festen Platz in der Ahauser Ratspolitik.

Frau Lück: Unsere Kinder und unsere Enkelkinder sollen nicht sagen: „Ihr habt nichts gemacht. Ihr habt uns für Tausende von Jahren den Müll geholt!“ Deshalb haben wir gekämpft und alles gemacht, was wir machen konnten. Zwar haben wir das Zwischenlager da, aber eine zusätzliche Halle haben wir verhindern können! Diese Arbeit war nicht immer einfach und wir haben auch viel Gegenwind gespürt. Aber aus heutiger Sicht sage ich: „Ich würde es wieder genauso machen!“

Unsere Partnerorganisationen haben sich auch gegen das Unrecht in Mittelamerika gewehrt und tun das heute noch. Sehen Sie da vielleicht Parallelen zu Ihrem Engagement?

Herr Lück: Ja, unbedingt. Die Welt ist leider ungerecht geblieben. Bei uns reden jetzt alle von der Elektromobilität. Lithium ist dafür ein sehr wesentliches Element. Es wird in Mittelamerika in Gegenden gewonnen, in denen die meisten Menschen von der Landwirtschaft leben. Die Lithiumproduktion benötigt aber viel Wasser, das auch für die Landwirtschaft wichtig ist. Die Gewinnung von Lithium führt zur Verschmutzung des Wassers, die Menschen werden krank. Die ganze Lebensgrundlage wird den Menschen dadurch genommen ¬ und in Deutschland reden alle nur über die Vorteile der Elektromobilität! Daher finden wir es gut, dass die CIR bei ihrer Arbeit auch die globalen Auswirkungen unseres Verhaltens in Deutschland hinterfragt.

Ich unterstütze die Arbeit der CIR und ihrer Partner*innen!

Wir führen Projekte mit Partner*innen in El Salvador, Nicaragua, Guatemala und Honduras durch und schlagen mit unseren Kampagnen und Bildungsmaterialien die Brücke nach Deutschland. Diese Arbeit kostet Geld.

Darum bitten wir um Ihre Spende.

Porträt von Maria Wilmer

Ich bin für Ihre Fragen da:

Maria Wilmer
Referentin für Spendenwesen
wilmernoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 – 674413-31